Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich trage mich dafür in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter ein und verbreite meine E-Mail-Adressen überall (alle Aktivitäten im Überblick). Spamela glaubt, dass wir Ende 2009 mehr als 8.000 Mails pro Woche bekommen werden (250% Steigerung zu 2008).
Bitte unterstützt mich dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
14.07.2009
Der überwältigende Großteil des weltweiten Spam-Versands wird von sog. “Bots” (von engl. “robot") verschickt. Das sind (i.d.R. Windows-)Computer, die von einer schadhaften Software (Trojaner, Würmer) befallen wurden und von da an selbstständig Spam versenden, ohne dass der Besitzer es bemerkt.
Der Antivirus-Hersteller ESET hat einen mit dem Wurm “Waledac” befallenen Windows-PC untersucht und gezählt, wie viele Spam-Mails der pro Tag verschickt.
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Nach wie vor bin ich fasziniert vom vulkanartigen GMX-Ausbruch vorletzte Woche - der sich nun wieder ohne große Verzögerung auf Normalniveau stabilisiert hat. Ansonsten muss ich konstatieren, dass bei Nichtverwendung von Mailadressen das Spamaufkommen mit der Zeit doch geringfügig nachlässt ... naja. Geringfügig.
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06.07.2009
Nach dem 17.000-Mails-Exzess der letzten Woche, der GMX ziemliches Kopfzerbrechen bereitet haben dürfte, beruhigt sich die Situation langsam wieder.
Dennoch wird es Zeit, eine kleine Ode auf den Mail-Client “Thunderbird” zu singen:
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Bemerkenswert; 914
02.07.2009
Ich zitiere:
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29.06.2009
Wow - diese Woche hat’s richtig reingehauen: Die war bisher von Spam relativ verschont und wies kaum Schwankungen auf. Im Gegensatz zu den beiden anderen Adressen sind hier auch noch Spamschutzmaßnahmen von GMX aktiv, die ich als Kunde nicht beeinflussen kann (im Gegensatz zu stephan@spamschlucker und bm@schweinischer-bote, wo ich den ganzen Spamschutz komplett abgeschaltet habe).
Nachdem also nun vorletzte Woche die stephan@spamschlucker sich kurz aufbäumte, war letzte Woche ziemlich wenig los - ein historischer Tiefpunkt auf den beiden Hauptadressen. Und nun das:
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19.06.2009
Wir wissen, dass in marketingtechnischer Hinsicht die Grenzen zwischen legaler und illegaler Werbung verschwimmen - die Spam-Werbeindustrie arbeitet zunehmend nach ähnlichen Prinzipien wie die “reguläre” Werbeindustrie. Seht zum Beispiel dieses Bildchen an - sonst versenden solche Spammer ihre Spam-Bilder nur, um Texterkennung durch Spamfilter zu umgehen. In diesem Bild haben sie sich aber noch richtig Mühe gegeben, attraktiv zu sein und die Konkurrenz durch Originalität auszutricksen. Quasi die Lucky-Strike-Werbung der Viagra-Szene.
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14.06.2009
Wow ... was für eine Eskalation nach oben. In solchen Situationen habe ich das Gefühl, dass den Jungs die Kontrolle über das System einfach entgleitet (oder jemand den falschen Knopf zu häufig drückt). Egal, den Spamschlucker freut’s, so kann es weitergehen.
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07.06.2009
Das Wettrüsten zwischen Captcha-Produzenten und Spammern hat einen neuen Gipfel erreicht: Während Google an Bildchen herumprobiert, die der User drehen muss, bedienen sich die Captchas knackenden Spammer humanoider Hilfe:
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01.06.2009
Die bm@schweinischer-bote zeigt einen erfreulichen Drang nach oben. Es ist wieder einmal erstaunlich, wie solche Entwicklungen doch nach Monaten der letzten Aktivität zustandekommen. Vielleicht behält Spamela ja doch Recht.
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26.05.2009
So viele sinnlose Sprüche in Spam-Mails! Meistens geht es dabei darum, dass Männer etwas “Großes” oder “zu Kleines” haben oder in die Lage versetzt werden müssen, Frauen Wonnen zu bereiten.
Elliott Burford zeichnet Bilder zu den Betreffs von Spam-Mails ("Make her wet”, “Satisfy her with your giant"), und die sind wirklich lustig.
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