1725 Mails in der KW 08/2009 - Spammer pflegen ihre Listen zunehmends akribischer
Der Absturz der .(JavaScript must be enabled to view this email address) ist beispiellos.
heise.de berichtet im Artikel Beginnen Spammer zu lernen?, dass Spammer zunehmend auf die Art, wie Mailserver mit Spam umgehen, reagieren - und entsprechend bestimmte Server stärker spammen.
Spammer machen “Winterschlussverkauf” (WoW-Gold)
Spammer versuchen wieder und wieder Methoden der “alten Welt” anzuwenden (z.B. Gutscheincodes zum Ausschneiden).
Im Januar sind die Goldverkäufer für “World of Warcraft” (WoW) auf die blendende Idee des Winterschlussverkaufs gekommen:
1683 neue Mails KW 07/2009 - Zuerst crasht der Finanzmarkt, dann der Spam-Markt
Der Finanzmarkt ist im Jahr 2008 gecrasht, weil von den Banken zu hoch gespielt wurde.
Diese Form der Spekulation wird nun auch den Spammern zum Verhängnis, wenn man die aktuelle Spamschlucker-Kurve betrachtet:
1951 Mails in KW 6(2009) - Prognose: 2010 werde ich keinen (!) Spam mehr bekommen
Offensichtlich vergessen auch Spammer E-Mail-Adressen. Der Trend geht deutlich in die negative Richtung.
Vielleicht bewahrheitet sich, was ich schon länger nicht zu vermuten wage: Wenn der Trend sich so fortsetzt, werde ich spätestens nächstes Jahr (2010) wieder bei Null angelangt sein. Das ist unwahrscheinlich, da sich die Spammer ja immer wieder an den im Web veröffentlichten Adressen bedienen können ... aber tun sie das wirklich?
Die Prognose von Excel zeigt:
2681 neue Mails KW 5/2009 * Glaubt keiner Spam-Meldung!
Gerade lese ich, dass einer Google-Studie zufolge der durchschnittliche PC-User ohne “adequate anti-virus software” im Jahr 2008 rund 45.000 Spam-Mails empfangen hat. Das wären 120 Spam-Mails pro Tag und Account.
Da hat wohl jemand wieder den Spam-Verkehr analysiert - mit den Mailboxen der “normalen” User hat das wie immer nichts zu tun. Denn:
2224 neue Mails KW 4/2009 * Top 10 der Spam versendenden Länder
Inzwischen bekommt man wahlweise 16 Viagra- oder 16 Cialis-Pillen umsonst bei Bestellung beim Spammershop. Es muss ihnen dreckig gehen - das sieht man auch an den schwachen Spamzahlen. Oder hat man mich einfach aus einigen Listen gelöscht, weil ich nie bestelle? Ich bin ein typischer Kunde, der nur die Werbeprospekte liest, aber nie etwas kauft.
Die 10 aktivsten Spam-Länder stellt Sophos vor. Danach stammen 20% aller Spam-Mails aus den USA, gefolgt von China (10%) und Russland und Brasilien (6.5%).
2604 neue Mails KW 3/2009 - Endlich wissen wir, wer die Russin Elena wirklich ist
Langsam bekomme ich das Gefühl, dass es eine “Spam-Sättigung” von E-Mail-Adressen gibt. Ungefähr die gleiche Situation wie vor knapp einem Jahr ... Vielleicht kann man als “normaler” Mensch dauerhaft gar nicht mehr Spam bekommen als 3.000/Woche? (Sofern man sich natürlich nicht dauernd in der Poker-Porno-Szene rumdrückt ...)
Danke für den Kommentar zu Briefwechsel mit Elena, der frierenden Russin an Filip - er verweist auf den Eintrag zu Valentin Mikhaylin bei spamhaus.org. Dort liest man:
2697 neue Mails KW 2/2009 - Abschaltung des Autoresponders
Die Spammer haben sich “nach der ewigen Weihnachtsfresserei” (O-Ton Spamela) aufgerafft und ein bisschen Gas gegeben.
Ich habe eben die automatischen Abwesenheitsmitteilungen abgestellt, da ich häufig Spam bekomme, der illegalerweise als reply-to-Mail die Empfangsadresse hat (also: an .(JavaScript must be enabled to view this email address), reply-to: .(JavaScript must be enabled to view this email address)).
Übrigens äußert sich Spamela zum Verkauf von basicthinking.de folgendermaßen:
Spamschlucker-Jahresabschluss 2008: E-Mail-Spam außer Kontrolle
Im Jahr 2008 wollte ich 200.000 Spam-Mails bekommen, das ist mir nicht gelungen. Trotz sehr starker Ausschläge ist das Spamaufkommen seit Frühjahr 2008 im Durchschnitt konstant geblieben.
Die wesentliche Erkenntnis des Jahres 2008 für mich ist diese, dass der E-Mail-Spam außer Kontrolle geraten ist. Der Kontrollverlust gilt für Spammer, Auftraggeber und Kontrollinstanzen (und natürlich vor allem für die Gespammten).
Das Jahr 2008 hat für unser Spam-Experiment darüber hinaus einige interessante Erkenntnisse gebracht, die die These des Kontrollverlusts teilweise stützen:
1. Die Aktivierung automatischer Abwesenheitsmeldungen (auf JEDE eintreffende Spam-Mail!) hatte keine langfristigen Auswirkungen.
2. Globale Erfolge der Spamverfolger (Herbal King, McColo-Server) minimieren den Spamschlucker-Spam nicht nennenswert.
3. Die Zeichenfolge “spam” vor dem “@” ist nach wie vor ein sicheres Mittel, um wenig Spam zu bekommen.
4. Die Freemail-Anbieter in unserem Freemail-Experiment halten sich weiterhin wacker (was man durchaus auch von ihnen erwarten können sollte).
2172 neue Mails in der KW 1/2009 - Replica-Spam dominierte das Weihnachtsgeschäft 2008
Ruhige Zeiten, die Spammer haben alle Weihnachten mit ihren Familien gefeiert und sind zu den Schwiegereltern gefahren. Letztes Jahr war die KW 1 auch spamarm.
Immer noch trudelt hier tonnenweise Replica-Spam (v.a. Markenuhren, “Prestige Watches”: Rolex, Bulgari, Chopard, Dior bla usw.) ein. Die Mails erzählen mir “It’s Christmastime”, am 4. Januar, alter Falter - der E-Mail-Spam ist wirklich außer Kontrolle geraten. Wir nehmen gemeinsam mit Spamela einen Replica-Shop unter die Lupe.