Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich trage mich dafür in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter ein und verbreite meine E-Mail-Adressen überall (alle Aktivitäten im Überblick). Spamela glaubt, dass wir Ende 2009 mehr als 8.000 Mails pro Woche bekommen werden (250% Steigerung zu 2008).
Bitte unterstützt mich dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
09.12.2008
Ein neues Projekt, wo ebenfalls viel Spam reinkommen soll:
Wenn alle mit helfen und die E-Mail Adresse verbreiten, schaffen wir bestimmt dieses Jahr noch die 100000Mails Marke und nächstes Jahr die 200000Mails.
Klar helfen wir, uns wurde ja auch geholfen. Es geht um die E-Mail-Adressen und . Er/sie kriegt im Moment ca. 1.800 Spam-Mails pro Woche, wenn ich das richtig sehe. Das ist ziemlich viel, wenn man bedenkt, dass der Account erst drei Monate besteht und es sich dabei um einen (insgesamt relativ spamsicheren) googlemail-Account handelt. Zum Vergleich: und sind seit fast 2 Jahren aktiv, kompletter Spamschutz abgestellt (was bei googlemail nicht geht) und die Zahlen liegen nicht wesentlich darüber.
Also: Ich beuge mein Haupt vor dir, du Spam-Magnet!
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08.12.2008
Auch wenn der Abwärtstrend (zumindest was den Spamschlucker betrifft) schon deutlich VOR Abschaltung der McColo-Server begonnen hat, stehen wir jetzt - nach mehreren Höhepunkten - an dem Punkt, wo wir im Frühjahr 2008 standen. Daraus könnte man folgende Hypothesen ableiten:
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Das Projekt “Feed me!” tauscht (angeblich?) ein T-Shirt gegen einen Link, den man in seinem Blog setzt.
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01.12.2008
Während heise.de für vorletzte Woche noch ein Spam-Jahrestief gemeldet hat (allerdings mit dem Hinweis auf bereits wieder steigende Spam-Zahlen), ist schon wieder ein vermehrter Spam-Eingang zu vermelden.
Das zeigt, wie sinnlos die Zerstörung physischer Infrastrukturen im Kampf gegen Spam ist:
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Bemerkenswert; 224
24.11.2008
Tatsächlich ist die Anzahl der Spam-Mails in den letzten Wochen stark gesunken - allerdings nicht in dem Maße, wie man allgemein berichtet. Dennoch ist es eindrücklich zu sehen, wie eine einzelne Maßnahme weltweit das Spamaufkommen drücken kann.
Interessant auch: Die gmx-Adresse (Spamschutz aus) hat - Gegensatz zu den beiden anderen Adressen - nicht reagiert. Das bedeutet, dass McColo vor allem für Trash-Spam verantwortlich war (d.h. das üble, lieblos organisierte Massenzeugs, das schon im globalen Serverspamschutz (z.B. Blacklisting) hängen bleibt). Da “normale” User in der Regel mit E-Mail-Servern operieren, bei denen solche globalen Spamschutzmaßnahmen aktiv sind (bei spamschlucker.org z.B. sind sie es nicht), dürfte sich also der McColo-Rückgang nur slight bemerkbar machen.
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20.11.2008
Nach Abschaltung der McColo-Server ist das weltweite Spamaufkommen um 75% gesunken (spamcop.net). Tatsächlich muss ich feststellen, dass in meiner Nicht-Spamschlucker-Inbox fast kaum mehr Spam reinkommt. Die Spamschlucker-Zahlen von letzter Woche waren nicht ganz so eindeutig - wir sind gespannt auf den Spamschlucker-Bericht für die KW 47 (75% Rückgang würde bedeuten: deutlich unter 1000 Mails/Woche).
gefunden bei trinidub 19.11.2008: Spam geht weltweit um 75 % zurück
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17.11.2008
Schon öfters habe ich darauf hingewiesen, dass die nächste große Entwicklung im Spambusiness der Mentalitätsspam sein wird - also E-Mail-Spam mit dem Zweck, unsere Meinung (in politischer, moralischer ... Hinsicht) zu beeinflussen. Allerdings ist Mentalitätsspam noch selten. Augenblicklich gibt es Spam (?) gegen die Church of Scientology zu bewundern.
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2.116 neue Mails in der KW 46/2008 - das liegt deutlich unter dem Schnitt der letzten 30 Wochen (2.831 Mails/Woche). Offensichtlich hat die Abschaltung der McColo-Server damit zu tun.
Natürlich ist es wünschenswert, dass Polizisten den Spam mit Strunk und Stiel ausreißen. Aber für den Spamschlucker ist das natürlich ungünstig. Und traurig.
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13.11.2008
Man erwartet für diese Woche(n), also KW 46, 47 ... einen starken Rückgang des Spam-Traffics, da offenbar einer der weltweit potentesten Spamserver abgeschaltet wurde. Ehrlich gesagt können wir nicht glauben, dass das so gravierende Einschnitte haben wird.
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Ein US-amerikanisches Forscherteam hat das Botnetz “Storm” infiltriert und in 26 Tagen knapp 350 Millionen Spam-Mails kontrolliert (Versand, Klickrate, Kaufaktionen). Dazu haben sie u.a. eine Website der “Canadian Pharmacy” nachgebaut. Die Ergebnisse sind höchst interessant: Auf 40.000 versendete Spam-Mails kommt ein Klick, auf 10 Millionen versendete Spam-Mails ein Kauf - und es lohnt sich trotzdem:
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