Schleichwerbung in Spam
Dass der Internet Explorer der unsicherste Browser ist, wissen wir alle. Man bediene damit nur mal den heise-Browsercheck.
Spammer haben es sich nun angewöhnt, in den Signaturen ihrer Mails den Internet Explorer in der Fußzeile zu bewerben.
Gestern erreichte mich eine Spam-Mail mit dem Betreff “Leider stören Sie”.
2501 neue Mails KW 16/2009 - Spam-Aufkommen nimmt signifikant zu
Während die .(JavaScript must be enabled to view this email address) ins Bodenlose sackt, nimmt die .(JavaScript must be enabled to view this email address) aktuell einen enormen Anlauf - obwohl ich auch hier seit Monaten nichts mehr unternommen habe, um das Spamaufkommen zu steigern.
Das ist so komisch-schön.
McAfee kämpft aktiv gegen den weltweiten CO2-Ausstoß
Eine aktuelle McAfee-Studie zum jährlichen Energieverbrauch des E-Mail-Spams kommt zu den Ergebnis, dass für das Versenden und Löschen von Spam-Mails jährlich 33 Milliarden KWh Energie aufgewendet werden. Damit wird auch eine Menge CO2 wird in die Luft geblasen - jährlich dem Ausstoß von 2.4 Millionen US-amerikanischen Haushalten oder 3.1 Mio. Autos entsprechend. Warum interessiert sich McAfee plötzlich für den durch Spam entstehenden CO2-Ausstoß?
2008: Weltweit 2 Millionen Spam-Mails pro Sekunde verschickt
Nach einer aktuellen Studie (u.a. McAfee) wurden 2008 weltweit 62 Billionen Spam-Mails verschickt, wie heise berichtet. Das entspricht 170 Milliarden pro Tag, 7 Milliarden pro Stunde, 118 Millionen pro Minute und damit weltweit 2 Millionen Spam-Mails pro Sekunde.
2056 Mails KW 15/2009 - Keine Mails mehr aus der Zukunft
Die aktuelle Situation wird vor allem durch zwei zentrale Beobachtungen geprägt:
1. Die Zeichenfolge “spam” in einer E-Mail-Adresse ist immer noch das beste Spamverhütungsmittel.
2. Es kommt weniger Spam “aus der Zukunft”.
Der unaufhaltsame Absturz der .(JavaScript must be enabled to view this email address) deutet darauf hin, dass die Spammer konsequenter als früher E-Mail-Adressen aussortieren, die die Zeichenfolge “spam” enthalten (denn die bm@schweinischer-bote verzeichnet in den letzten Wochen ja wieder einen Anstieg).
2233 neue Mails KW 14/2009 - 80% in drei Wochen
Was mich auch nach Jahren des Spamschluckens noch fasziniert, sind die extremen Ausschläge des Spamaufkommens (wie in der KW 39/2008). Auch wenn zurzeit nicht viel geht - in der KW 11 kamen 1309 Spam-Mails auf bm@schweinischer-bote, in der KW14 nun 2233. Das ist einfach faszinierend und zeigt ein weiteres Mal, wie unsystematisch die Dynamik des E-Mail-Spam ist.
1784 Mails KW 13/2009 - Neues Spamschlucker-Zwischenziel
Die Versuchung, mich ein ein paar kleine Pornonewsletter einzutragen, ist groß. Das würde die Spam-Maschine vielleicht etwas anwerfen.
Ich habe mich jedoch entschlossen, zu warten. Nimmt der Spam bei Nichtbenutzung einer E-Mail-Adresse über die Zeit ab? Das ist die nächste Spamschlucker-Frage.
1929 neue Mails KW 12/2009 - Ein Hoffnungsstreif am Horizont
Nachdem ich derletzt noch davon ausgegangen bin, in wenigen Monaten einfach _keinen_ Spam mehr zu bekommen, hat die bm@schweinischer-bote etwas Fahrt aufgenommen.
Besonders spannend finde ich, dass sich die Entwicklung der Kurve auf Grundlage des bisherigen Verlaufs kaum prognostizieren lässt.
Der süßeste WOW-Gold-Spam
Köstlicher WOW-Kommentarspam auf dem Spamschlucker: Die Links zum WOW-Gold werden nicht mehr einfach in die Kommentare gerotzt, sondern in einen erzählenden Text gepackt. Die Mühe, dem Text einen Sinn zu geben, hat man sich leider nicht gemacht.
1309 Mails in der KW 11/2009 - Spammer spammen ‘bewusster’
Auf dem Weg in die Abgründe hat die .(JavaScript must be enabled to view this email address) nun die 1000-Mails-pro-Woche-Marke unterschritten. Da von dieser Entwicklung auch die bm@schweinischer-bote betroffen ist, ist ganz klar festzustellen: Die Nichtverwendung einer Mailadresse reduziert das Spamaufkommen drastisch.