Auf dem Weg in die Abgründe hat die nun die 1000-Mails-pro-Woche-Marke unterschritten. Da von dieser Entwicklung auch die bm@schweinischer-bote betroffen ist, ist ganz klar festzustellen: Die Nichtverwendung einer Mailadresse reduziert das Spamaufkommen drastisch.
Ursprünglich bin ich ja davon ausgegangen, dass es keine Kontrolle über die Adressen gibt - dass sie blindlings von Spammerliste zu Spammerliste weitergegeben werden. Das ist gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass E-Mail-Adressen häufig auch auf Verdacht gespammt werden. Sehr beliebt ist z.B. die Dictionary-Methode (auch: “Rumpelstilzchen-Methode") (z.B. Network Computing 02.09.2008, vgl. aber auch graumarktinfo.de 05.09.2008).
Es scheint also, dass die Spammer zunehmend “bewusster” spammen - ihr Augenmerk also auf Effizienz legen. Offensichtlich funktioniert das gut - unsere Fakeadressen verzeichnen allesamt einen Rückgang: Nirgends sind sie in Adressbüchern vorhanden, keine einzige Mail wird von ihnen versendet. Sie sind offensichtlich von den Spammern mehr oder weniger als Fakeadressen erkannt worden.
Eingetragen: 16.03.2009, 10:49 in Statistik Bemerkenswert
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