Angesichts der Seitwärtsbewegung wird es Zeit, mal das Orakel zu befragen - den neuen, als Suchmaschine getarnten Mega-Taschenrechner Wolfram|Alpha, der sich zwischen den Zeilen als neuer Google-Konkurrent ausgegeben hat.
Wir geben in das Suchfeld also das Wort “Spam” ein und erhalten als Ergebnis Informationen zu “Spam” (dt.: “Frühstücksfleisch") ("Assuming ‘spam’ is a food") - Nährwerte, Vergleich mit anderen Nahrungsmitteln, Vitamingehalt und so weiter. Das kann’s nicht sein. Also klicken wir auf “Use as a word instead”, Ergebnis:

Das ist nun mal richtig uninformativ. Ich suche nach “gdata” (großer Antivirus-Hersteller), ohne Ergebnis. Auch die Suchbegriffe “E-Mail-Spam”, “Spamschlucker” und “Penis” ("Did you mean: denis") bringen nichts, so versuche ich es mit “Viagra”, da erhalte ich dann Informationen wie
phase | solid
melting point | 189.5 deg C
formula | C_22H_30N_6O_4S
name | sildenafil
IUPAC name | 5-[2-ethoxy-5-(4-methylpiperazin-1-yl)sulfonylphenyl]-1-methyl-3-propyl-4H-pyrazolo[5,4-e]pyrimidin-7-one
Wir halten fest: Wolfram|Alpha hat einen ganz minimalen Unterhaltungsfaktor und für Normalsterbliche einen enorm geringen Nutzwert. Das zeigen auch die Suchvorschläge auf der Seite selbst: Man kann nach einem Datum suchen, nach einer Stadt, nach einem Aktienkurs oder sich eine Formel berechnen lassen. Geil.
Eingetragen: 18.05.2009, 11:37 in Statistik
Permalink; 794

Die Dummheit von der schlauen Suchmaschine habe ich auch schon bemerkt. Trotz dass das Teil erst Beta oder sogar noch Alpha (^^) ist, kann man doch verlangen, dass man bei “Where is Homer Simpson” eine gescheite Antwort bekommt.
Doreen
Geschrieben von Doreen am 20.05.2009, 08:56