Der Spamschlucker

Ein Mann.
Eine Mailbox.
Eine Herausforderung.

Spam-Statistik (Stand: 21.05.2012, 21:00 Uhr)

  letzte 24 Stunden 2012 seit 01/2007
stephan@spamschlucker.org 27 6.740 288.513
bm@schweinischer-bote.de 48 7.647 383.208
schlucks@gmx.net 11 2.655 88.038

Weblogbetreiber haben unsere Kontaktadresse an Spammer verkauft.

imageUnsere im Impressum angegebene Kontaktadresse bm*at*spamschlucker wird seit Ende Oktober 2007 gespammt (Klick aufs Bild zum Vergrößern). Erst kam mal hier und da eine, seit 11. Dezember geht es ordentlich los. Insgesamt sind rund 700 Spam-Mails gekommen. Um so ätzender, als dass ich für das Spamschlucker-Projekt natürlich sämtliche serverseitigen und lokalen Präventionsmaßnahmen meide wie die Pest.

Ich habe damit _ausschließlich_ Folgendes getan:

  • Veröffentlichung im Impressum in diesem Format: “bm((at))spamschlucker.org”
  • Angabe bei Posting in einigen Kommentaren in privaten Weblogs (um über Follow-Ups informiert zu werden usw.). Die E-Mail-Adresse wurde natürlich NICHT öffentlich angezeigt.

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Harvest-Bots das im Impressum verwendete Format durchschauen. Das würde bedeuten, dass der Betreiber eines Weblogs, in dem ich einen Kommentar gepostet habe, die Adressen verkauft hat. Was natürlich ganz und gar unethisch wäre. Möge der *’&%§`!## hundertfachen Spam zurückbekommen.

Übrigens ist diese Vorstellung gar nicht so abwegig: Ich betreibe u.a. die Website Der Lehrerfreund. Im Jahr 2003 waren knapp 5.000 E-Mail-Adressen in die Newsletterdatenbank eingetragen. Ein etwas windiger Typ bot mir an, mir die Datenbank für 200 Schweizer Franken abzukaufen, er könne die Liste u.U. bestimmten Leuten weitergeben. Ich habe es natürlich NICHT getan. Weil ich so gut und ehrlich bin. Im Gegensatz zu diesem oben erwähnten #&$#§%%*+ ...

Eingetragen: 21.01.2008, 09:37 in Bemerkenswert

Permalink; 2427

Späterer Eintrag: Mein Briefwechsel mit Elena, der Russin

Früherer Eintrag: 1668 neue Mails in der KW 3 (2008)

7 Kommentare

  1. Mario H. meint dazu:

    Warum sollen Bots nicht die Adresse durchschauen? Bei T3 wird als Standard [at] genutzt, auf wahrscheinlich tausenden Servern. Wenn wir ein mit verbotenen Zeichen eingeschlossenes at mit einem @ ersetzen… voila.
    Auf jeden Fall habe ich deine Adresse nicht verkauft, bekomme aber auch viel Spam auch offizielle Adressen.


  2. Fabian meint dazu:

    Den Verdacht, dass einige Blogbetreiber E-Mail Adressen verkaufen habe ich auch schon länger. Besonders seit Blogs immer lukrativer werden, versuchen auch kleinere immer mehr Geld zu machen sei es mit bezahlen Beiträgen oder eben durch E-Mail Adressen verkauf. Dadurch, dass man bei jedem Kommentar seine E-Mail Adresse preisgeben muss kommt in manchen Blogs einiges an Adressen zusammen.


  3. Chrisser meint dazu:

    problem ist, dass man auch nicht einfach eine spam-adresse angeben kann, weil man ja gerade über nachkommende nachrichten (manchmal) informiert werden möchte. da ich habe mit meinem Spamfilter aktuell eine Quote von 99,75% Effizienz habe, kommt es auf die ein oder andere email auch nicht mehr an. aber moralisch wirklich unerhört! ps: ich habe derzeit ein aufkommen von ham/spam 1:10… das finde ich einfach nur krass!


  4. Markus meint dazu:

    Erstmal vorweg: Geile Aktion. Ich bin gerade auf deine Seite gestoßen, als ich Google nach “PGP SPAM” befragt habe. Dass Mail-Adressen auf den Servern einfach im Plain angezeigt werden hindert mich noch an der Verwendung von PGP. Dazu ist mir übrigens aufgefallen, dasss zumindest der MIT-Server pgp.mit.edu die Ausgabe auf 1000 Suchergebnisse reduziert. Das scheint aber nicht zu reichen. Die Suchanfrage “Meier” ergab dann auch gleich mal um die 1000 Mail-Adressen hmmm

    Zum Thema: Die Mail-Adresse, die im Screenshot markiert ist die Webmaster und gar nicht die mit deinen Initialen (absichtlich nicht ausgeschrieben). Die Webmaster-Adressen sind natürlich nicht schwierig zu erraten, wenn du erstmal ne Domain hast. Gleiches gilt ja für Info@, Hostmaster@ und dergleichen.

    Grüße.


  5. Spamschlucker meint dazu:

    Hallo Markus,

    danke für die Blumen!

    Der webmaster ist auf dem Screenshot die Absenderadresse, von der aus die Benachrichtigungen verschickt werden - Empfänger ist der arme bm*/&-@-&&$/spamschlucker.org ...


  6. Frederik meint dazu:

    meinst du nicht, dass (at) mittlerweile so üblich, dass bots das erkennen? Und wenn (at), dann sicher auch (ät) [at]... usw. und mit zwei Klammern. Das ist vllt ein-bis zwei zeilen mehr code, der noch nichtmal traffic kostet. wenn jemand email adressen verkauft, dann muss das schon ein großer blog sein, sonst lohnt das ja nicht.


  7. Spamschlucker meint dazu:

    Ja, ich befürchte das eigentlich auch. Deshalb habe ich jetzt eine andere E-Mail-Adresse im Impressum angegeben und sie entsprechend getarnt.


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