Bei allen E-Mail-Adressen, die ich den Spampinschern zum Fraße vorgeworfen habe, habe ich natürlich alle serverseitigen Spamfilter ausgeschaltet, soweit ich Einfluss darauf habe.
Ich habe den Eindruck, dass es für gmx-Adressen offensichtlich eine Obergrenze gibt:
1. Unter den Hauptadressen verzeichnet die seit Monaten nur minimalen Spam-Anstieg, während die anderen ziemlich nach oben ausbrechen. Die gmx-Adresse pendelt permanent zwischen 400 und 500 Mails/Woche.
2. Unter den Kontrolladressen verhalten sich die gmx-Adressen am zivilsten. Die folgenden Adressen wurden einfach ausgebracht und zum Harvesten durch Bots freigegeben (vgl. auch Spamschlucker Jahresabschluss 2007 Kontrolladressen):
| Adresse | Spam in 2007 | Jan-März 2008 |
| 895 | 2153 |
(angelegt am 21.01.2007) | 333 | 345 |
Das alles ist nicht wirklich erstaunlich - klar, dass ein Kommerz- und Freemail-Anbieter Mechanismen am Start hat, die er nicht der Kontrolle des wahrscheinlich inkompetenten Users überlässt (Greylisting, Reverse-DNS-Prüfungen). Erstaunlich finde ich aber, dass das wohl tatsächlich zu funktionieren scheint - ohne nennenswerte Ausbrüche.
Also: Danke, du gmx.
Eingetragen: 23.03.2008, 13:25 in Bemerkenswert
Permalink; 454



ich habe auch einen gmx account und da kommt echt nur selten spam rein, echt super!!:)
Geschrieben von Mike am 24.03.2008, 19:59