Eine aktuelle McAfee-Studie zum jährlichen Energieverbrauch des E-Mail-Spams kommt zu den Ergebnis, dass für das Versenden und Löschen von Spam-Mails jährlich 33 Milliarden KWh Energie aufgewendet werden. Damit wird auch eine Menge CO2 wird in die Luft geblasen - jährlich dem Ausstoß von 2.4 Millionen US-amerikanischen Haushalten oder 3.1 Mio. Autos entsprechend. Warum interessiert sich McAfee plötzlich für den durch Spam entstehenden CO2-Ausstoß?
Sehr erfreulich ist auf jeden Fall für McAfee und den Klimaschutzkonzern ICF International, dass die Studie auch enthüllt:
80 Prozent des Energieverbrauchs entstehen beim Sichten und Löschen der Spam-Mails, 16 Prozent beim Filtern. Für den Auftraggeber der Studie wird hervorgehoben, dass durch Filter 135 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden, was den CO2-Emissionen von 16 Millionen Autos entspreche.
heise.de 15.04.2009: Spam-Mails verbrauchen jährlich 33 Milliarden Kilowattstunden
Ein jeder schlaue Geschäftsmann muss erkennen, dass ein Spamfilter von McAfee billiger ist als der Strom, den das Handling der Spam-Mails frisst. Und die Umwelt rettet man noch dazu. ICF, das u.a. Klimaschutzlösungen an die US-Regierung vertickt, freut sich natürlich auch, wenn die US-Regierung zu ähnlichen Einsichten gelangt und dann vielleicht auf einen bewährten Geschäftspartner zurückgreift.
Mann, Spamela ... du hast das echt nicht kapiert, oder?
Eingetragen: 15.04.2009, 21:22 in Bemerkenswert
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Schon krass wie viel Energie durch Spam verschleudert wird, hätte ich nicht gedacht!
Ja, Spam ist sehr energieraubend. Das spüre ich leider auch jeden Morgen….