Wieder einmal erreicht mich eine Mail, die mich verwundert erkennen lässt, dass ich (noch) nicht der meist gespammteste Mensch der Welt bin:
[...] ich denke, dass das Alter einer Email wesentlich dazu beiträgt, wie oft sie zugespamt wird. Ich benutze seit 1996 meine Email [vorname]@[nachname].ch.
Resultat: Aktuell hat Googles gmail mir für den letzten Monat (präzise: seit 14. Juni) 140242 SPAMS ausgefiltert. Die Anzahl Mails in der Spambox schwankt so zwischen 100’000 und 160’000 (immer in der 31 Tage Periode, bevor sie von Google automatisch gelöscht werden…
Interessanterweise gibts immer wieder Phasen, in denen aber der Google Spamfilter massenhaft Spams nicht erkennt. Vermutlich neue Muster. Danach geht’s dann wieder aufs Normalmass von ca. 15 bis 20 nicht erkannte Spams pro Tag zurück.
Das sind in der Tat ungeheuerliche Zahlen. Natürlich stellt sich die Frage, an welcher Stelle der Google Spamfilter die Spams rausfischt. Anders gefragt: Würde man den Google-Spamschutz ausschalten (geht das überhaupt?), würden dann pro Monat 100.000 Mails in die Inbox des Herrn X eintreffen? Ich bezweifle das (siehe z.B. hier: Spamschlucker 24.11.2008: 1856 neue Mails in der KW 47 - McColo-Abschaltung wirkt nur moderat).
Wahrscheinlich schmeißt Google alle Spam-Mails in den Spamordner, die bei anderen Providern gleich schon gelöscht werden und nur selten durchkommen (wie vor 3 Wochen die 17.000 GMX-Mails).
Eingetragen: 18.07.2009, 13:09 in Bemerkenswert
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