Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich habe mich 2007/2008 dazu in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter eingetragen und meine E-Mail-Adressen überall verbreitet (alle Aktivitäten im Überblick). Spamela hofft, dass es im Jahr 2010 trotz Inaktivität zu größeren Ausschlägen kommen wird. Bitte unterstützt sie dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Außerdem habe ich im April 2008 zehn Freemailer-Adressen mit aktiviertem Spamfilter in Umlauf gebracht. In den ersten 2 Jahren hat sich Yahoo!Mail am besten gehalten (0 Spam-Mails!).
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
14.09.2009
Was mich augenblicklich am meisten beschäftigt, bringt ein Kommentator in diesem Kommentar zum Ausdruck:
Mit deiner Email Adresse musst du auch aktiv und aktuell bleiben, immer schön irgendwo deine email adressen mit einbringen etc. Spamfirmen verlieren auch deine Emailadresse, wenn dauerhaft keine Reaktion (also ein Klick von deiner Emailadresse aus) fungiert..
Tatsächlich scheint das so zu sein, wenn auch das “Verlieren” seine Zeit dauert. Nun, sehen wir. Ich werde erst mal nichts unternehmen und schauen, ob der Spam tatsächlich (und dauerhaft!) weniger wird.
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07.09.2009
Auffällig ist, dass auf die GMX-Adresse in letzter Zeit mehr Spam eintrifft als sonst. Wohl gemerkt: Beim GMX-Account zähle ich die Werbemails (denen man ja beim Anlegen eines Accounts durch Akzeptieren der AGB zugestimmt hat) NICHT mit, das sind in der Woche 3, manchmal 4.
Ansonsten keine auffälligen Bewegungen, deshalb tschüs bis nächste Woche.
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31.08.2009
IBM rät dazu, JEDER Website zu misstrauen, da sie potenziell schädlich sein könnte. Während die Anzahl der Phishing-Mails deutlich sinkt, benutzen kriminelle Personen zunehmend Trojaner, um sich unbefugte Zugriffe zu verschaffen.
IBM IBM X-Force Threat Reports
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24.08.2009
Zur Erinnerung: Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich zum letzten Mal etwas unternommen, um das Spamaufkommen zu erhöhen (nämlich für einige Wochen automatische Abwesenheitsmeldungen eingerichtet, die auf jede eingehende Mail antworteten). Trotz einer Inaktivität von einem Jahr rollt die Welle weiter, als wäre nichts gewesen. Nach wie vor wöchentlich rund 2000 Mails auf die , die im sinnlosen nichts verpuffen. Welch ein Spam!
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10.08.2009
Bei der Spam-Beschwerdestelle der Vereine eco und FSM können Belästigungs- und Spam-Aktionen angezeigt werden - gleich ob E-Mail-Spam, Spam im WWW, in P2P-Tauschbörsen, in Chats, Newsgroups oder Diskussionsforen. E-Mails werden dabei einfach an spezielle Mail-Adressen weitergeleitet.
Die Beschwerdestelle bekommt monatlich rund 6.000 Beschwerden. Insgesamt (so heute.de) habe die Spam-Beschwerdestelle in den fünf Jahren des Bestehens bereits 120 Fälle angezeigt, die fast alle mit einer Verurteilung der Spammer geendet habe.
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03.08.2009
Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis findige Geschäftsleute sich auf das Trittbrett der Fußball-WM 2010 in Südafrika schwingen - denn dieses Thema bietet so viele Möglichkeiten für Spammer. Wir sagen die besten Südafrika-Fußball-WM-Spam-Themen voraus:
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27.07.2009
In Sachen Spam scheint es kein Sommerloch zu geben - auch letztes Jahr gab es nur einen Minieinbruch von 4-5 Wochen. Immerhin macht Twitter Tabula Rasa und sortiert Spam-Accounts aus. So berichtet der “mediauser” Paul heute:
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18.07.2009
Wieder einmal erreicht mich eine Mail, die mich verwundert erkennen lässt, dass ich (noch) nicht der meist gespammteste Mensch der Welt bin:
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14.07.2009
Der überwältigende Großteil des weltweiten Spam-Versands wird von sog. “Bots” (von engl. “robot") verschickt. Das sind (i.d.R. Windows-)Computer, die von einer schadhaften Software (Trojaner, Würmer) befallen wurden und von da an selbstständig Spam versenden, ohne dass der Besitzer es bemerkt.
Der Antivirus-Hersteller ESET hat einen mit dem Wurm “Waledac” befallenen Windows-PC untersucht und gezählt, wie viele Spam-Mails der pro Tag verschickt.
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Nach wie vor bin ich fasziniert vom vulkanartigen GMX-Ausbruch vorletzte Woche - der sich nun wieder ohne große Verzögerung auf Normalniveau stabilisiert hat. Ansonsten muss ich konstatieren, dass bei Nichtverwendung von Mailadressen das Spamaufkommen mit der Zeit doch geringfügig nachlässt ... naja. Geringfügig.
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