Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich habe mich 2007/2008 dazu in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter eingetragen und meine E-Mail-Adressen überall verbreitet (alle Aktivitäten im Überblick). Spamela hofft, dass es im Jahr 2010 trotz Inaktivität zu größeren Ausschlägen kommen wird. Bitte unterstützt sie dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Außerdem habe ich im April 2008 zehn Freemailer-Adressen mit aktiviertem Spamfilter in Umlauf gebracht. In den ersten 2 Jahren hat sich Yahoo!Mail am besten gehalten (0 Spam-Mails!).
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
09.01.2010
Nigeria-Spam kennen wir alle: Eine Person aus Nigeria hat etwas geerbt o.ä. und möchte uns für die Mithilfe zum Transfer des Geldes anwerben, dafür bekommen wir 50% der Gesamtsumme von 7 Millionen US-Dollar. Ein alter Hut. Heute habe ich von Col.Timothy Reese meinen ersten Spam aus dem Irak bekommen.
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17.12.2009
Für Spam-Sammler und Spam-Empiriker hat dognose ein Tool namens “Spam-Trap” gebaut. Hier kann man Mail-Adressen als “Spam-Fallen” übermitteln (was ich natürlich gleich mit meinen drei Hauptadressen getan habe, außerdem mit einigen Kontrolladressen). Nach der Bestätigung, dass man wirklich selbst über die Mail-Adresse verfügt, werden diese Mailadressen in verschiedene Seiten eingebunden. dognose bitte alle um Beiteiligung - sowohl beim Eintrag der Spam-Traps als auch bei der Verbreitung der zugehörigen Listen (die mit einem einfachen php-include in die eigene Seite eingebunden werden kann, habe ich auch bei allen Vollbeitrags-Seiten getan). Es folgt die genauere Darstellung von dognose:
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14.12.2009
Hier hat sich die letzten Wochen nicht viel getan. Nach einem Aufbäumen der bm@schweinischer-bote bleibt die Vorweihnachtszeit insgesamt unspektakulär. Auch auf meine 10 Freemail-Adressen kam diese Woche zum ersten Mal keine einzige Spam-Mail. Vielleicht haben die Spammer ja das Weihnachtsspammen aufgegeben und gehen jetzt in den Karstadt zum Klauen. Das ist einfacher. Und nicht so gefährlich.
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10.11.2009
Das gibt’s ja nicht: Heute bekomme ich eine Spam-Mail auf meine E-Mail-Adresse, die ich für seriösen Geschäftsverkehr verwende (Online-Einkäufe, ebay, amazon, Kommunikation mit Verwaltung usw.). In dieser Spam-Mail (Klick auf Bild rechts) wird mir Toner für den Samsung-Drucker CLP 310/315 angeboten.
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09.11.2009
Seit knapp 3 Jahren lasse ich mich nun spammen. Hier die ersten Spam-Mail vom Januar 2007 und eine der letzten. Da die Spam-Mails häufig mit falschem Datum versehen sind, kann ich die erste Spam-Mail aufgrund dieses Posts (erste Statistik der KW 2/2007) identifizieren. Die erste Spam-Mail überhaupt, die auf den Spamschlucker aufschlug, (schon am 5. Januar 2007, 5 Tage nach Start des Projekts!) kam auf den , die ich schon gleich wieder abgesägt hatte.
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03.11.2009
Wenn ich die Kurve aus Spamschlucker-Sicht betrachte, muss ich sagen: Mensch, dass auch gar nicht mehr Spam ankommt! Wenn ich sie allerdings aus der Sicht eines “normalen” Users betrachte, muss ich sagen: Jetzt habe ich seit mehr als einem Jahr _nichts_ mit dieser Mail-Adresse getan, und trotzdem kriege ich noch 30 Spam-Mails am Tag. Unter anderem die mit dem Betreff ”Nach dem Käffsche eine Viagräschje”.
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26.10.2009
Bei der Überprüfung meiner Freemail-Adressen, die seit April 2008 zum Spammen freigegeben wurden, finde ich aktuell immer bei 2, 3 Adressen ein oder zwei Spam-Mails wöchentlich, keine Steigerung erkennbar. Das Maximum hat die arcor-Adresse in der KW 22/2009 mit 5 Spam-Mails pro Woche eingefangen.
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19.10.2009
Schädliche Software, die man online einfängt, dient zunehmend dazu, den infizierten Rechner auszuspähen und quasi ohne Zutun des Besitzers sensible Daten auszuspähen. Im Jahr 2009 wurden 2900 Phishing-Fälle angezeigt, der durchschnittliche Schaden lag bei 4800 Euro (!). Die Dunkelziffer liegt deutlich höher.
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05.10.2009
Dmitry Samosseiko, Mitarbeiter beim Anitmalware-Hersteller Sophos, hat einen Artikel über das rusissche Spammer-Affiliate-Netzwerk “Partnerka” (pdf) veröffentlicht, der sich gewaschen hat.
Demnach sorgen mehrere Tausend Mitglieder der “Partnerka”, die sich selbst “Webmaster” nennen, gegen Bezahlung dafür, dass Leute in die Online-Stores ihrer Partner gelangen - über Spam in Suchmaschinen, Mails oder auf Websites. Die Stores verkaufen Uhrenimitate, gefälschte Antivirensoftware, gefälschte Pharmaprodukte usw.
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28.09.2009
Eine (gestohlene) Kreditkartennummer kostet zwischen einem halben und 12 US-Dollars, berichtet PC-Welt, der Gesamtjahresschaden wird auf 5 Milliarden Dollars geschätzt.
Allerdings sind die Kreditkartendaten nur so billig, weil man nie weiß, wie viele von den gekauften wirklich funktionieren, man schätzt: eine von zehn. Vielleicht weniger.
Und PC-Welt weiß noch mehr:
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