Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich trage mich dafür in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter ein und verbreite meine E-Mail-Adressen überall (alle Aktivitäten im Überblick). Dieses Jahr möchte ich die magische Grenze von 200.000 Spam-Mails erreichen (=548/Tag).
Bitte unterstützt mich dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
13.03.2007
Im Beitrag “Wie man vom Börsenspam profitieren kann” habe ich beschrieben, wie drittklassige Aktien per Spam beworben werden. Die Kurse steigen darauf für kurze Zeit um mehrere hundert Prozent, um wieder ins Nichts zu fallen.
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11.03.2007
Minimale Steigerung, damit 1145 Spam-Mails in der Mailbox (= viel zu wenig). Viel China-Spam, unleserlich (Screenshot).
Ich frage mich wirklich: Wenn ich jemandem was böses antun will und ihn in Porno-Newsletter usw. eintrage - es wird keine echte Strafe für ihn sein. Aber vielleicht muss man einfach die ein bis zwei RICHTIGEN erwischen ...
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Gerade habe ich mich für eine Menge Pornonewsletter und -blabla angemeldet. Und bei Gott, ich habe wirklich eine blühende Phantasie, aber ... “Spezialnutten”, “Arschfotostopliste”, “XXL-schwanger”, “Hier bekommst Du intime Wäsche von Privat und mehr. Ganz nach deinem Wünschen getragen und verpackt.”, “Frau Lehrerin”, “Lesbische Teens”, “Milking”, “Peter Enis”, “Telefonsex-Telefonbuch”, “schwule Lehrer”, “Juraschlampen”, “Die lüsterne Lehrerin - streng und geheimnisvoll” ... Schwachsinn. Ich werde von notgeilen Asiatinnen träumen, die in meine Gummistiefel kacken.
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10.03.2007
Das Duell der Spam-Superhelden:
Nachdem die erste Runde des Börsenspams (Artstor, Adori,
Popnet) von einer fiktiven Chartexpertin namens
Dr. Gisela Blecher-Stratmann unterzeichnet war (wir
berichteten), ist heute mittag bei mir eine Mail von einem gewissen
Dr. K. Braun eingetrudelt, der die Aktie des
insolventen (!) Unternehmens
CBB Holding AG anpreist.
Die Mail von Dr. K. Braun ist denen von Dr. Gisela Blecher-Stratmann sehr ähnlich, auf den ersten Blick meint man fast, dass Dr. K. Braun zum Team von Gisela Blecher-Stratmann gehört. Doch er hat schwere Fehler gemacht, die ich als ausgebildeter Germanist im Folgenden herausstellen werde und somit
beweisen werde, dass Dr. K. Braun nur ein gottverdammter Trittbrettfahrer ist und die Ideen von Gisela Blecher-Stratmann einfach imitiert, jedoch nichts mit Gisela Blecher-Stratmann zu tun hat.
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09.03.2007
Verzweifelt über das Fiasko in meiner Inbox habe ich mich mal wieder in eine Hand voll Porno-Newsletter mit Namen wie “teensbymail” und “giggle” usw. eingetragen (Bestätigungsmails werden natürlich gelöscht und zählen nicht als “Spam").
Ich verstehe es wirklich nicht. Ich trage mich in die dubiosesten Seiten ein, nehme an zig Gewinnspielen teil, meine E-Mail-Adresse steht auf x Websites - und ich kriege nach 9 Wochen gerade mal 130 Spam-Mails pro Woche??! Pfr ... Aber ich gebe nicht auf! Vielleicht wären ein paar von euch so nett, meine E-Mail-Adresse mal bisschen im Usenet rumzuposten? Das wurde hier schon als remedy vorgeschlagen ... Die Mail-Adresse lautet übrigens .
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Jetzt geht es richtig abwärts: nur 136 neue Mails in der KW 9. Das Hoch der letzten drei Wochen war auf den Konkurrenzkampf zweier DVD-Vertriebe zurückzuführen, sodass der Trend zwar aufwärts zeigt, insgesamt aber enttäuschend ist. Ich muss wohl demnächst mal wieder eine Runde durch die Kredit-Mafia drehen ...
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25.02.2007
Es geht abwärts: letzte Woche 297 neue Mails, diese Woche 290. Das liegt aber vor allem an dem DVD-Spam, der im Konkurrenzkampf zweier US-amerikanischer DVD-Vetriebe versendet wurde/wird (wir berichteten). Insgesamt befinden sich damit 1140 868 Mails in der Inbox, und das ist nicht viel.
Ergänzung
In den Kommentaren wurde darauf hingewiesen, dass 1140 zu viel war. Grund: Ich arbeite mit einem temporären Verzeichnis, da ich eigentlich nicht nach Datum sortieren kann (da Spam-Mails von 1907 bis 2012 datiert sind). Die KW 8 habe ich aus Versehen doppelt in das Archivverzeichnis kopiert ... Danke für den Hinweis! Rein rechnerisch sollten wir jetzt bei 848 sein, die zusätzlichen sind Kollateralschäden (weil ich z.B. auf Spam-Mails geantwortet habe und die “Mail-Delivery-Failure"-Mails nicht sauber aussortiert habe usw.)..
Also vergesst bitte nicht, in sämtlichen Foren- und Newsgroupspostings, die ihr macht, irgendwo die Adresse mitreinzuposten. Danke.
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Ich halt’s echt nicht aus. Als ich in einer Mail mit dem Betreff Sonderangebot bei Domain http ://www. Monstercocks.tv/ - nur heute 1.00 EUR auf den Link klickte, bot man mir tatsächlich einen “Riesenschwanz-Testzugang” an ... wie verlockend ...
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Nachdem ich die letzten Wochen etwas geschludert habe, habe ich mich jetzt in eine Menge Lotto- und Gewinnspielsites eingetragen. Dabei bin ich auch über ein paar Kreditsites gestolpert, die sind als nächstes dran.
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Nachdem ich die letzten Wochen gar nichts unternommen habe, um den Spam-Verkehr zu steigern, habe ich gerade auf rund 60 Spam-Mails mit irgend einem schwachsinnigen Text geantwortet, dass die Spammer wissen, dass meine Mail-Adresse noch aktiv ist und gespammt und weiterverkauft werden kann. Von vielen Adressen kam natürlich eine “Zustellung fehlgeschlagen"-Notiz zurück, die häufigste Antwort war allerdings von einer Firma, die als Absender-/Reply-to-Adresse angegeben war, aber offensichtlich nix mit dem Spam zu tun hat und aufgrund des erhöhten Mailaufkommens einen Autoresponder eingerichtet hat. In dieser Auto-Reply-Mail ist davon die Rede, dass die Konkurrenz versucht, durch diesen Spam die Firma kaputt zu machen. Hartes Business ...
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