23.02.2007
Die Börsenspammer (wir berichteten) sind echt smart-hippe Jungs und versuchen, den Kauf ihrer bespammten Aktien durch Kommentare in Weblogs anzutreiben. Dabei werden die Beiträge kommentiert, in denen erwähnt wird, dass man aus dem Aktienspam Gewinn ziehen könnte:
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21.02.2007
Update: Schöne Übersicht über die Entwicklung der Kurse nach den Spamwellen bei egghat’s blog.
In letzter Zeit häuft sich
Börsenspam (auch:
Aktienspam). Ob er sich häuft, weiß man nicht so genau, er kommt hier Mitteleuropa auf jeden Fall besser durch die Spamfilter durch - weil er eben in deutscher Sprache verfasst ist. Ich habe in den letzten 2 Wochen (an 4 verschiedene Mail-Adressen) rund 20 solcher Mails bekommen; einige werden sicher im Spamfilter hängen geblieben sein.
Herkunft
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19.02.2007
Keine Aktivitäten diese Woche, dennoch eine satte Fast-Verdopplung der neuen Mails in der Inbox (gesamt: 554). Das ist schon mal erfreulich. Ein herzliches Danke an alle, die meine E-Mail-Adresse auf ihrer Website veröffentlicht haben!
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14.02.2007
Einen lesenswerten Übersichtsartikel zum Thema E-Mail-Spam hat Dr. Web unter E-Mail Spam-Report 2007 verfasst. Hier finden sich interessante Aussagen zur Frage: Wieso ist der Kampf gegen Spam so zahnlos?
Zum einen ist Spam ein gutes Geschäft und das nicht nur für den Versender, der nur marginale Response-Raten braucht, um erfolgreich zu sein. Das ist eben alles nur eine Frage der Masse. Aber es gibt eben auch andere Gewinner, wie die Anti-Spam-Industrie. Spam-Filter müssen laufend neu entwickelt, programmiert und konfiguriert werden. Das schafft Arbeitsplätze vom Programmierer bis zum Systemadministrator. Aber auch die Hoster, Service-Provider oder DSL-Anbieter freuen sich, schafft der Bedarf nach mehr Kapazitäten für Spam-Ordner und der zunehmende Datentraffic doch auch Nachfrage. Und so hält sich der Druck aus diesen Wirtschaftsbereichen auf eine Einigung der “Allianz gegen Spam” verständlicherweise auch in Grenzen. Eine Lobby der User wiederum existiert nicht.
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12.02.2007
Wow ... die letzten drei Tage ging es richtig aufwärts: Bisher ungewohnte Mengen von ganz und gar stumpfsinnigem DVD- und Trojanerspam, alleine gestern (11.02.) 41 Stück.
Das ist insofern interessant, als dass ich die letzte Woche fast nichts unternommen habe. Natürlich gibt es ein paar Mainzelmännchen, die mir behilflich sind, aber ich nehme an, dieser plötzliche Zuwachs ist darin zu begründen, dass jetzt eben ein dickes Paket mit Mailadressen (in denen eben meine auch dabei war) an einen Spammer weitergereicht wurde. Der Spam ist ja auch immer die gleiche Machart.
Gut. Ich bin aus meinem Frustrationsloch draußen. Trotzdem an alle: Bitte weiterhin meine Adresse auf euren Websites veröffentlichen.
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04.02.2007
Trotz mannigfaltiger Aktivitäten in der letzten Woche (vor allem: Autosweeps) ist der Zuwachs zurückgegangen?!
Also die Spammer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren, verdammt. Aber ich schwör dir: 500.000 bis zum Ende des Jahres. Sonst lass ich mir ne Glatze schneiden.
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03.02.2007
mkorsakov hat mich in einem Kommentar auf ein Forum hingewiesen, das von Spameinträgen überflutet wird. Ich bin dort hingegangen und habe mich in ein paar Seiten eingetragen. Und dann bin ich auf diese geradezu amüsante Unverschämtheit gestoßen:
Bei rx-pharmacy.cc (cc = Coconut Islands, wird als TLD gerne von Spammern verwendet) geriert man sich als Opfer von AOL:
WICHTIG: Wir können keine E-Mails an AOL Adressen schicken! Wenn Sie auf eine Antwort von uns warten, e-mailen Sie und von einer anderen E-Mail Adresse nicht von AOL. Bestellungen mit AOL E-Mail Adressen müssen wir stornieren, da wir Sie nicht kontaktieren können. AOL denken unsere E-Mails seien Spam, was nicht der Fall ist.
“Was nicht der Fall ist” ... nein. Natürlich nicht.
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Ich weiß nicht mehr, wie ich auf diese Seite gekommen bin, ich glaube, es war eine Suchanfrage wie ”mass advertisement oder so.
Das ist meine erste Begegnung mit einem Fax-Spammer. Ich finde Fax-Spam etwas ganz Abgefahrenes, lassen wir “jBlast” persönlich sprechen:
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Es nervt wieder ganz gewaltig, dass jetzt alle Blogger wegen dieser Scheiß-Abmahnanwälte anfangen müssen, an einer juristisch wasserdichten Datenschutzerklärung zu feilen.
Ich will mir darum keinen Kopf machen, aber auch nicht in den Knast kommen, weil ich nicht schreibe, dass in meinen Logfiles halt die IP-Adressen gespeichert werden.
Meine Lösung:
Ich habe mir von drei reflektierten Blogs die Datenschutzerklärungen zusammenkopiert, angepasst (nämlich die Namen von dort durch “dieses Blog” ersetzt, “Email” in das orthografisch korrekte “E-Mail” umgewandelt und Unstimmigkeiten zwischen den einzelnen Datenschutzerklärungen entfernt ("benutze keine Cookies” vs. “benutze Cookies")) und veröffentlicht.
Ihr dürft gerne den Text hier übernehmen (vergesst nicht die Links zu den Quellen). Der ist sicher wasserdicht. Und welcher Anwalt hat schon Bock, sich durch diese Textwüste zu kämpfen ...
Hier also die wasserdichte Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung
Bei folgenden Seiten habe ich mich bedient:
themenmixer, webjunkies und lawblog. Danke.
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02.02.2007
Ok, es ist kein wirklich neuer Trick, aber er kommt zunehmend zum Einsatz, wenn ich das richtig sehe:
Den Usern ist inzwischen hinreichend bekannt, dass ein Link wie “http://www.sparkasse-fischerei.cc” verdächtig ist - unverdächtig ist nur ein ganz kerniger Domainname wie z.B. http://www.sparkasse.de . Auch gehört selbst für Low-End-Surfer ein Blick in die Adresszeile des Browsers zum Standard, bevor man 10 TANs eingibt.
Der Phisher verschickt also eine HTML-Mail, in der der Konsument dazu motiviert werden soll, einen solchen Link anzuklicken. Als Linktext gibt er ”http://www.sparkasse.de/web19394/cc/banking” ein, der Link führt aber auf ”http://www.sparkasse.de.web19394.cc/banking” - der einzige Unterschied (Punkt statt Slash) fällt in der Adresszeile gar nicht so sehr auf, und bevor man dreimal geatmet hat, ist man gephisht.
Vielen Dank, lieber , für diesen Tipp!
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