Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich trage mich dafür in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter ein und verbreite meine E-Mail-Adressen überall (alle Aktivitäten im Überblick). Spamela glaubt, dass wir Ende 2009 mehr als 8.000 Mails pro Woche bekommen werden (250% Steigerung zu 2008).
Bitte unterstützt mich dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
Bemerkenswert
Bei meinem Experiment, in dem ich versuche, möglichst viel Spam zu bekommen, treffe ich bisweilen auf interessante Phänomene. Die werden alle hier festgehalten..
17.12.2009
Für Spam-Sammler und Spam-Empiriker hat dognose ein Tool namens “Spam-Trap” gebaut. Hier kann man Mail-Adressen als “Spam-Fallen” übermitteln (was ich natürlich gleich mit meinen drei Hauptadressen getan habe, außerdem mit einigen Kontrolladressen). Nach der Bestätigung, dass man wirklich selbst über die Mail-Adresse verfügt, werden diese Mailadressen in verschiedene Seiten eingebunden. dognose bitte alle um Beiteiligung - sowohl beim Eintrag der Spam-Traps als auch bei der Verbreitung der zugehörigen Listen (die mit einem einfachen php-include in die eigene Seite eingebunden werden kann, habe ich auch bei allen Vollbeitrags-Seiten getan). Es folgt die genauere Darstellung von dognose:
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10.11.2009
Das gibt’s ja nicht: Heute bekomme ich eine Spam-Mail auf meine E-Mail-Adresse, die ich für seriösen Geschäftsverkehr verwende (Online-Einkäufe, ebay, amazon, Kommunikation mit Verwaltung usw.). In dieser Spam-Mail (Klick auf Bild rechts) wird mir Toner für den Samsung-Drucker CLP 310/315 angeboten.
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09.11.2009
Seit knapp 3 Jahren lasse ich mich nun spammen. Hier die ersten Spam-Mail vom Januar 2007 und eine der letzten. Da die Spam-Mails häufig mit falschem Datum versehen sind, kann ich die erste Spam-Mail aufgrund dieses Posts (erste Statistik der KW 2/2007) identifizieren. Die erste Spam-Mail überhaupt, die auf den Spamschlucker aufschlug, (schon am 5. Januar 2007, 5 Tage nach Start des Projekts!) kam auf den , die ich schon gleich wieder abgesägt hatte.
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26.10.2009
Bei der Überprüfung meiner Freemail-Adressen, die seit April 2008 zum Spammen freigegeben wurden, finde ich aktuell immer bei 2, 3 Adressen ein oder zwei Spam-Mails wöchentlich, keine Steigerung erkennbar. Das Maximum hat die arcor-Adresse in der KW 22/2009 mit 5 Spam-Mails pro Woche eingefangen.
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05.10.2009
Dmitry Samosseiko, Mitarbeiter beim Anitmalware-Hersteller Sophos, hat einen Artikel über das rusissche Spammer-Affiliate-Netzwerk “Partnerka” (pdf) veröffentlicht, der sich gewaschen hat.
Demnach sorgen mehrere Tausend Mitglieder der “Partnerka”, die sich selbst “Webmaster” nennen, gegen Bezahlung dafür, dass Leute in die Online-Stores ihrer Partner gelangen - über Spam in Suchmaschinen, Mails oder auf Websites. Die Stores verkaufen Uhrenimitate, gefälschte Antivirensoftware, gefälschte Pharmaprodukte usw.
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28.09.2009
Eine (gestohlene) Kreditkartennummer kostet zwischen einem halben und 12 US-Dollars, berichtet PC-Welt, der Gesamtjahresschaden wird auf 5 Milliarden Dollars geschätzt.
Allerdings sind die Kreditkartendaten nur so billig, weil man nie weiß, wie viele von den gekauften wirklich funktionieren, man schätzt: eine von zehn. Vielleicht weniger.
Und PC-Welt weiß noch mehr:
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10.08.2009
Bei der Spam-Beschwerdestelle der Vereine eco und FSM können Belästigungs- und Spam-Aktionen angezeigt werden - gleich ob E-Mail-Spam, Spam im WWW, in P2P-Tauschbörsen, in Chats, Newsgroups oder Diskussionsforen. E-Mails werden dabei einfach an spezielle Mail-Adressen weitergeleitet.
Die Beschwerdestelle bekommt monatlich rund 6.000 Beschwerden. Insgesamt (so heute.de) habe die Spam-Beschwerdestelle in den fünf Jahren des Bestehens bereits 120 Fälle angezeigt, die fast alle mit einer Verurteilung der Spammer geendet habe.
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18.07.2009
Wieder einmal erreicht mich eine Mail, die mich verwundert erkennen lässt, dass ich (noch) nicht der meist gespammteste Mensch der Welt bin:
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14.07.2009
Der überwältigende Großteil des weltweiten Spam-Versands wird von sog. “Bots” (von engl. “robot") verschickt. Das sind (i.d.R. Windows-)Computer, die von einer schadhaften Software (Trojaner, Würmer) befallen wurden und von da an selbstständig Spam versenden, ohne dass der Besitzer es bemerkt.
Der Antivirus-Hersteller ESET hat einen mit dem Wurm “Waledac” befallenen Windows-PC untersucht und gezählt, wie viele Spam-Mails der pro Tag verschickt.
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06.07.2009
Nach dem 17.000-Mails-Exzess der letzten Woche, der GMX ziemliches Kopfzerbrechen bereitet haben dürfte, beruhigt sich die Situation langsam wieder.
Dennoch wird es Zeit, eine kleine Ode auf den Mail-Client “Thunderbird” zu singen:
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