Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich habe mich 2007/2008 dazu in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter eingetragen und meine E-Mail-Adressen überall verbreitet (alle Aktivitäten im Überblick). Spamela hofft, dass es im Jahr 2010 trotz Inaktivität zu größeren Ausschlägen kommen wird. Bitte unterstützt sie dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Außerdem habe ich im April 2008 zehn Freemailer-Adressen mit aktiviertem Spamfilter in Umlauf gebracht. In den ersten 2 Jahren hat sich Yahoo!Mail am besten gehalten (0 Spam-Mails!).
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
Bemerkenswert
Bei meinem Experiment, in dem ich versuche, möglichst viel Spam zu bekommen, treffe ich bisweilen auf interessante Phänomene. Die werden alle hier festgehalten..
07.06.2010
Während die Hauptadressen in den letzten Wochen bei etwa gleich bleibenden Quoten relativ unspektakulär performen, ist in den letzten drei Wochen etwas höchst Interessantes mit einer der Kontrolladressen passiert:
Im Februar 2008 (also vor mehr als 2 Jahren!) habe ich 5 neu angelegte Mail-Adressen einmal auf dem Spamschlucker veröffentlicht (4 davon eigene Domains, Spamschutz deaktiviert). Über eine Web-Suche sind die Adressen wirklich NUR auf dem Spamschlucker im entsprechenden Beitrag zu finden. Diese Adressen haben bisher so performt:
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31.03.2010
Letzte Woche wurde der jährliche “2010 MAAWG Email Security Awareness and Usage Report” (durchgeführt von Ipsos) vorgestellt. Darin wurden rund 3700 Personen nach ihrem Spam-Handling befragt.
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17.12.2009
Für Spam-Sammler und Spam-Empiriker hat dognose ein Tool namens “Spam-Trap” gebaut. Hier kann man Mail-Adressen als “Spam-Fallen” übermitteln (was ich natürlich gleich mit meinen drei Hauptadressen getan habe, außerdem mit einigen Kontrolladressen). Nach der Bestätigung, dass man wirklich selbst über die Mail-Adresse verfügt, werden diese Mailadressen in verschiedene Seiten eingebunden. dognose bitte alle um Beiteiligung - sowohl beim Eintrag der Spam-Traps als auch bei der Verbreitung der zugehörigen Listen (die mit einem einfachen php-include in die eigene Seite eingebunden werden kann, habe ich auch bei allen Vollbeitrags-Seiten getan). Es folgt die genauere Darstellung von dognose:
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10.11.2009
Das gibt’s ja nicht: Heute bekomme ich eine Spam-Mail auf meine E-Mail-Adresse, die ich für seriösen Geschäftsverkehr verwende (Online-Einkäufe, ebay, amazon, Kommunikation mit Verwaltung usw.). In dieser Spam-Mail (Klick auf Bild rechts) wird mir Toner für den Samsung-Drucker CLP 310/315 angeboten.
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09.11.2009
Seit knapp 3 Jahren lasse ich mich nun spammen. Hier die ersten Spam-Mail vom Januar 2007 und eine der letzten. Da die Spam-Mails häufig mit falschem Datum versehen sind, kann ich die erste Spam-Mail aufgrund dieses Posts (erste Statistik der KW 2/2007) identifizieren. Die erste Spam-Mail überhaupt, die auf den Spamschlucker aufschlug, (schon am 5. Januar 2007, 5 Tage nach Start des Projekts!) kam auf den , die ich schon gleich wieder abgesägt hatte.
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26.10.2009
Bei der Überprüfung meiner Freemail-Adressen, die seit April 2008 zum Spammen freigegeben wurden, finde ich aktuell immer bei 2, 3 Adressen ein oder zwei Spam-Mails wöchentlich, keine Steigerung erkennbar. Das Maximum hat die arcor-Adresse in der KW 22/2009 mit 5 Spam-Mails pro Woche eingefangen.
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05.10.2009
Dmitry Samosseiko, Mitarbeiter beim Anitmalware-Hersteller Sophos, hat einen Artikel über das rusissche Spammer-Affiliate-Netzwerk “Partnerka” (pdf) veröffentlicht, der sich gewaschen hat.
Demnach sorgen mehrere Tausend Mitglieder der “Partnerka”, die sich selbst “Webmaster” nennen, gegen Bezahlung dafür, dass Leute in die Online-Stores ihrer Partner gelangen - über Spam in Suchmaschinen, Mails oder auf Websites. Die Stores verkaufen Uhrenimitate, gefälschte Antivirensoftware, gefälschte Pharmaprodukte usw.
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28.09.2009
Eine (gestohlene) Kreditkartennummer kostet zwischen einem halben und 12 US-Dollars, berichtet PC-Welt, der Gesamtjahresschaden wird auf 5 Milliarden Dollars geschätzt.
Allerdings sind die Kreditkartendaten nur so billig, weil man nie weiß, wie viele von den gekauften wirklich funktionieren, man schätzt: eine von zehn. Vielleicht weniger.
Und PC-Welt weiß noch mehr:
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10.08.2009
Bei der Spam-Beschwerdestelle der Vereine eco und FSM können Belästigungs- und Spam-Aktionen angezeigt werden - gleich ob E-Mail-Spam, Spam im WWW, in P2P-Tauschbörsen, in Chats, Newsgroups oder Diskussionsforen. E-Mails werden dabei einfach an spezielle Mail-Adressen weitergeleitet.
Die Beschwerdestelle bekommt monatlich rund 6.000 Beschwerden. Insgesamt (so heute.de) habe die Spam-Beschwerdestelle in den fünf Jahren des Bestehens bereits 120 Fälle angezeigt, die fast alle mit einer Verurteilung der Spammer geendet habe.
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18.07.2009
Wieder einmal erreicht mich eine Mail, die mich verwundert erkennen lässt, dass ich (noch) nicht der meist gespammteste Mensch der Welt bin:
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