Der Spamschlucker

Ein Mann.
Eine Mailbox.
Eine Herausforderung.

Spam-Statistik (Stand: 10.02.2012, 22:30 Uhr)

  letzte 24 Stunden 2012 seit 01/2007
stephan@spamschlucker.org 44 1.513 283.286
bm@schweinischer-bote.de 59 2.074 377.635
schlucks@gmx.net 18 676 86.059

Statistik

Hier wird regelmäßig die Anzahl der Spam-Mails gepostet, die ich erhalten habe.

17 Dec 2007

891 neue Mails in der KW 50

Statistik; (765) 7 KommentarePermalink

imageEs ist verwunderlich, dass die Kurven sich insgesamt so parallel bewegen. Zwischen KW 43 und KW 47 gab es starke Schwankungen, und jetzt ist alles wieder eitel Eintracht. Das belegt die Vermutung, dass relativ wenig Spammerund ihre Botnetze einen Großteil des weltweiten Spamverkehrs verursachen. Spamhaus.org vermutet im Kontext der ROKSO-Liste, dass es sich um eine Gruppe von rund 200 Personen handelt.
Sollte das der Grund für den ziemlich parallelen Verlauf der Kurven sein, stellen sich zwei Fragen:
1. Woher kommen dann die teilweise starken Abweichungen im Kurvenverlauf?
Alle E-Mail-Adressen werden zwar von den Spammern benutzt (=gespammt), aber nicht zu gleichen Anteilen. Sind es zufällige Schwankungen (weil es in den Botnetzen viele zufällige Schwankungen gibt)? Oder sind die Adressen unterschiedlich viel wert? Das würde bedeuten, dass die Spammer die Adressen aufgrund von (virtuellen) Metadaten in unterschiedliche Listen einsortieren (selten gesehen, interessiert sich für Kredite, Adresse existiert wahrscheinlich nicht mehr ...).
Vielleicht hat aber einfach nur Leo Kuvayev (“BadCow”) alle meine Adressen, während Nikhil Kumar Pragji (Erfinder der Spamsoftware “Dark-Mailer”) eine davon fehlt. Das würde jedoch NICHT die Parallelbewegung über große Teile erklären.
2. Warum gleichen sich nicht alle Kurvenverläufe aneinander an?
Die (wenig promotete) .(JavaScript must be enabled to view this email address) bekommt permanent weniger Spam, die Kurvenbewegung entspricht jedoch den beiden größeren Brüdern. Das bedeutet entweder, dass diese Adresse von weniger Spammern benutzt wird (warum dann aber die Entsprechungen im Kurvenverlauf?!), oder dass sie tatsächlich aufgrund von Metadaten systematisch weniger gespammt wird.

Das wird nie jemand kapieren.

10 Dec 2007

856 neue Mails in der KW 49

Statistik; (798) 0 KommentarePermalink

imageObwohl ich mich mit den in den Kurven dargestellten drei Adressen seit einem halben Jahr nicht mehr gerührt habe, kriege ich wöchentlich immer noch knapp 900 Spam-Mails. Das ist schon erstaunlich. Allerdings nehmen die Kurvenausschläge ab. Das bedeutet entweder, dass die Auftragslage für Spammer schwach ist (was vor Weihnachten nicht anzunehmen ist), oder dass die Adressen sich nicht mehr gut verkaufen. Schade. Spamschlucker-Adressen-nichts-mehr-wert-sein.

26 Nov 2007

906 neue Mails in der KW 47

Statistik; (942) 1 KommentarePermalink

imageKaum Entwicklung in den letzten zwei Wochen, allerdings trudelt seit Anfang/Mitte November schon der erste Weihnachtsbaum- und Geschenkspam ein. Wir dürfen gespannt sein, ob die Kurven sich im Zuge des vorweihnachtlichen Marketings steil nach oben entwickeln.

19 Nov 2007

944 neue Mails in der KW 46

Statistik; (842) 0 KommentarePermalink

imageMitte November befindet man sich noch in der ausklingenden Herbstdepression und noch nicht im vorweihnachtlichen Einkaufswahn, deshalb ist die Auftragslage für Spammer insgesamt gespannt - und auch für uns gibt damit es nichts Interessantes in der Kurve zu sehen (außer der Tatsache, dass bis Jahresende sicher keine 500.000 Spam-Mails angekommen sein werden, wie ursprünglich geplant).

05 Nov 2007

804 neue Mails in der KW 44

Statistik; (697) 5 KommentarePermalink

imageDie üblichen Schwankungen; beachtenswert ist wieder einmal, dass völlig untypische Ausbrüche zu beobachten sind (orangene Kurve: 70% Anstieg), die sicher nicht nur mit dem Schnupfen der Spammer erklärbar sind. Ganz sicher spielen auch eine Rolle automatische Aktualisierungen von Spammerlisten (d.h.: Aussortierung alter Adressen, Ergänzung von neuen) und die momentane Verfügbarkeit der Zombie-Netzwerke, worauf unser Leser Chris hingewiesen hat.

29 Oct 2007

1001 neue Mails in der KW 43

Statistik; (576) 3 KommentarePermalink

imageDie Kinder der Spammer sind von ihrem Schnupfen genesen, somit geht die Kurve wieder nach oben.

In der hauptgespammten Mailbox von .(JavaScript must be enabled to view this email address) befinden sich nun insgesamt knapp 15.000 Spam-Mails. Das ist deutlich weniger als erwartet, aber als absolute Zahl gesehen immer noch eine Menge. Man beachte aber, dass es mit serverseitigen Spamschutzeinstellungen, die ich ja alle deaktiviert habe, wahrscheinlich deutlich weniger wären.

Auf die Adresse, mit der ich den Suchmaschinen-Eintragsdienst bemüht habe, kamen nur noch ein paar Werbemails von den Suchmaschinenbetreibern und einige Bestätigungen, dass die Bewerbung des Spamschluckers angenommen worden sei.

22 Oct 2007

753 neue Mails in der KW 42

Statistik; (888) 4 KommentarePermalink

imageDer Anblick unserer Kurve ist nicht nur eine Beschreibung des Spamaufkommens, sondern zugleich ein Blick in die Psyche der Spammer. Denn ihnen geht es wie uns: Manchmal haben sie eine Woche lang keine Aufträge, sind depressiv oder müssen den Gartenzaun renovieren. Solche Schwankungen führen zu verminderter Produktivität, gerade im Herbst, wo die Kinder gerne mal schweren Schnupfen haben und den Familienbetrieb lahm legen. Offensichtlich war letzte Woche so eine Woche, deshalb wünsche ich allen Spammern und ihren Familien gute Besserung.

16 Oct 2007

1210 neue Mails in der KW 41

Statistik; (925) 0 KommentarePermalink

imageErstaunliche Zuwächse, ich erhalte inzwischen auf die zwei Hauptadressen 150 Spam-Mails pro Tag, das ist gar nicht so wenig. Woran das aber liegen mag, weiß wahrscheinlich nicht einmal Gott. Wenn immerhin der Trend sich so fortsetzt, komme ich dieses Jahr tatsächlich auf 500.000 Mails ...

08 Oct 2007

1024 neue Mails in der KW 40

Statistik; (1884) 2 KommentarePermalink

imageAngesichts der Kurvenentwicklung der letzten Wochen fällt mir zweierlei auf:

  • Nichtstun wird vielleicht belohnt - oder anders gesagt: Wer seine E-Mail-Adresse nicht in windige Angebote einträgt, sondern nur ab und an mal geharvestet wird, so wie es der .(JavaScript must be enabled to view this email address) gemacht hat, der wird nicht so viel Spam bekommen.
  • Vielleicht ist die Zeichenfolge “SPAM” doch nicht spamverhindernd - Auch wenn z.B. Meskalinopolis eine ähnliche Erfahrung wie ich gemacht hat (siehe Beitrag und Kommentar: Der Beweis: Die Zeichenfolge “SPAM” in der E-Mail-Adresse verhindert Spam): Im Moment wirkt es nicht so, als würde die Zeichenfolge “spam” in .(JavaScript must be enabled to view this email address) irgendjemanden davon abhalten, die Adresse zu spammen. Aber vielleicht wäre es sonst noch viel mehr?
01 Oct 2007

940 Mails in der KW 39

Statistik; (966) 2 KommentarePermalink

imageWeiterer außergewöhnlicher Zuwachs bei .(JavaScript must be enabled to view this email address); ich betone, dass ich seit Ende Juni 2007 keinerlei Aktivitäten unternommen habe, um die E-Mail-Adressen zu verbreiten, deshalb ist die Steigungsrate der letzten Wochen um so erstaunlicher.