Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich trage mich dafür in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter ein und verbreite meine E-Mail-Adressen überall (alle Aktivitäten im Überblick). Spamela glaubt, dass wir Ende 2009 mehr als 8.000 Mails pro Woche bekommen werden (250% Steigerung zu 2008).
Bitte unterstützt mich dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
Statistik
Hier wird regelmäßig die Anzahl der Spam-Mails gepostet, die ich erhalten habe.
07.06.2009
Das Wettrüsten zwischen Captcha-Produzenten und Spammern hat einen neuen Gipfel erreicht: Während Google an Bildchen herumprobiert, die der User drehen muss, bedienen sich die Captchas knackenden Spammer humanoider Hilfe:
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01.06.2009
Die bm@schweinischer-bote zeigt einen erfreulichen Drang nach oben. Es ist wieder einmal erstaunlich, wie solche Entwicklungen doch nach Monaten der letzten Aktivität zustandekommen. Vielleicht behält Spamela ja doch Recht.
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26.05.2009
So viele sinnlose Sprüche in Spam-Mails! Meistens geht es dabei darum, dass Männer etwas “Großes” oder “zu Kleines” haben oder in die Lage versetzt werden müssen, Frauen Wonnen zu bereiten.
Elliott Burford zeichnet Bilder zu den Betreffs von Spam-Mails ("Make her wet”, “Satisfy her with your giant"), und die sind wirklich lustig.
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18.05.2009
Angesichts der Seitwärtsbewegung wird es Zeit, mal das Orakel zu befragen - den neuen, als Suchmaschine getarnten Mega-Taschenrechner Wolfram|Alpha, der sich zwischen den Zeilen als neuer Google-Konkurrent ausgegeben hat.
Wir geben in das Suchfeld also das Wort “Spam” ein und erhalten als Ergebnis Informationen zu “Spam” (dt.: “Frühstücksfleisch") ("Assuming ‘spam’ is a food") - Nährwerte, Vergleich mit anderen Nahrungsmitteln, Vitamingehalt und so weiter. Das kann’s nicht sein. Also klicken wir auf “Use as a word instead”, Ergebnis:
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13.05.2009
Was man so über Spam liest, ist immer interessant. Vor allem Securityfirmen wie GData etc. wissen immer wieder von Spamzunahmen oder Einbrüchen zu berichten - und nur selten stimmt es mit dem überein, was ich hier in meiner Mailbox beobachte.
Neueste Message: Viagra-Spam wird überholt von Produkt- und Dienstleistungsspam. Überall liest man: “Viagra-Spam geht zurück”. Das weiß der Messaging-Anbieter Retarus. Und wie immer sind solche Erkenntnisse totaler Schrott:
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Bemerkenswert; 547
03.05.2009
Die bm@schweinischer-bote kommt langsam in die Gänge. Wieder einmal mein Hinweis, dass ich mit dieser Adresse das letzte Mal im September 2008 aktiv wurde (nämlich mit der Aktivierung automatischer Abwesenheitsmeldungen als Antwort auf _alle_ eintreffenden Spam-Mails. Diese Abwesenheitsmeldungen wurden in der KW 2/2009 abgeschaltet). Gebracht hat es offensichtlich nicht viel.
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27.04.2009
Früher, als ich und der Spamschlucker noch jung waren, träumten wir von endlosen Anstiegen, von Millionen von Spam-Mails. Jetzt sitzen wir da und laden lumpige 2000 Mails runter.
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20.04.2009
Während die ins Bodenlose sackt, nimmt die aktuell einen enormen Anlauf - obwohl ich auch hier seit Monaten nichts mehr unternommen habe, um das Spamaufkommen zu steigern.
Das ist so komisch-schön.
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13.04.2009
Die aktuelle Situation wird vor allem durch zwei zentrale Beobachtungen geprägt:
1. Die Zeichenfolge “spam” in einer E-Mail-Adresse ist immer noch das beste Spamverhütungsmittel.
2. Es kommt weniger Spam “aus der Zukunft”.
Der unaufhaltsame Absturz der deutet darauf hin, dass die Spammer konsequenter als früher E-Mail-Adressen aussortieren, die die Zeichenfolge “spam” enthalten (denn die bm@schweinischer-bote verzeichnet in den letzten Wochen ja wieder einen Anstieg).
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Bemerkenswert; 432
06.04.2009
Was mich auch nach Jahren des Spamschluckens noch fasziniert, sind die extremen Ausschläge des Spamaufkommens (wie in der KW 39/2008). Auch wenn zurzeit nicht viel geht - in der KW 11 kamen 1309 Spam-Mails auf bm@schweinischer-bote, in der KW14 nun 2233. Das ist einfach faszinierend und zeigt ein weiteres Mal, wie unsystematisch die Dynamik des E-Mail-Spam ist.
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