Seit dem 01.01.2007 versuche ich, möglichst viel Spam zu bekommen. Ich trage mich dafür in Pharma-, Porno- und Poker-Newsletter ein und verbreite meine E-Mail-Adressen überall (alle Aktivitäten im Überblick). Dieses Jahr möchte ich die magische Grenze von 200.000 Spam-Mails erreichen (=548/Tag).
Bitte unterstützt mich dabei, indem ihr die Adressen stephan@spamschlucker.org und bm@schweinischer-bote.de auf euren Webseiten verbreitet.
Ihr findet hier wöchentlich die aktuellen Zahlen aus meiner gespammten Inbox, die originellsten Spam-Mails, die man mir zugeschickt hat und Erstaunliches rund um Spam. Außerdem die Spamschlucker-Top 10.
Statistik
Hier wird regelmäßig die Anzahl der Spam-Mails gepostet, die ich erhalten habe.
01.01.2008
Ein Geschenk der Spammer zum Abschluss: ein neues Hoch für die (1166 Mails). Die weit abgeschlagen, womit ein weiteres Mal der Beweis erbracht sein dürfte, dass die Zeichenfolge “spam” in der E-Mail-Adresse der Spamverhinderung dient. Klick aufs Bild zum Vergrößern.
(0) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 177
26.12.2007
Alles bleibt im Rahmen, die erwartete Spamwelle zu Weihnachten ist überraschenderweise ausgeblieben. Für die nächste Woche prognostizieren wir eine Abwärtsbewegung: Viele Leute werden in Urlaub gehen und ihre Rechner nicht anschalten (-> weniger Bots für den Spamversand verfügbar), außerdem werden sich die Spammer ihren Familien widmen und mit dem Kleinen und der neuen Holzeisenbahn unterm Christbaum spielen.
(1) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 230
17.12.2007
Es ist verwunderlich, dass die Kurven sich insgesamt so parallel bewegen. Zwischen KW 43 und KW 47 gab es starke Schwankungen, und jetzt ist alles wieder eitel Eintracht. Das belegt die Vermutung, dass relativ wenig Spammerund ihre Botnetze einen Großteil des weltweiten Spamverkehrs verursachen. Spamhaus.org vermutet im Kontext der ROKSO-Liste, dass es sich um eine Gruppe von rund 200 Personen handelt.
Sollte das der Grund für den ziemlich parallelen Verlauf der Kurven sein, stellen sich zwei Fragen:
1. Woher kommen dann die teilweise starken Abweichungen im Kurvenverlauf?
Alle E-Mail-Adressen werden zwar von den Spammern benutzt (=gespammt), aber nicht zu gleichen Anteilen. Sind es zufällige Schwankungen (weil es in den Botnetzen viele zufällige Schwankungen gibt)? Oder sind die Adressen unterschiedlich viel wert? Das würde bedeuten, dass die Spammer die Adressen aufgrund von (virtuellen) Metadaten in unterschiedliche Listen einsortieren (selten gesehen, interessiert sich für Kredite, Adresse existiert wahrscheinlich nicht mehr ...).
Vielleicht hat aber einfach nur Leo Kuvayev ("BadCow") alle meine Adressen, während Nikhil Kumar Pragji (Erfinder der Spamsoftware “Dark-Mailer") eine davon fehlt. Das würde jedoch NICHT die Parallelbewegung über große Teile erklären.
2. Warum gleichen sich nicht alle Kurvenverläufe aneinander an?
Die (wenig promotete) bekommt permanent weniger Spam, die Kurvenbewegung entspricht jedoch den beiden größeren Brüdern. Das bedeutet entweder, dass diese Adresse von weniger Spammern benutzt wird (warum dann aber die Entsprechungen im Kurvenverlauf?!), oder dass sie tatsächlich aufgrund von Metadaten systematisch weniger gespammt wird.
Das wird nie jemand kapieren.
(7) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 183
10.12.2007
Obwohl ich mich mit den in den Kurven dargestellten drei Adressen seit einem halben Jahr nicht mehr gerührt habe, kriege ich wöchentlich immer noch knapp 900 Spam-Mails. Das ist schon erstaunlich. Allerdings nehmen die Kurvenausschläge ab. Das bedeutet entweder, dass die Auftragslage für Spammer schwach ist (was vor Weihnachten nicht anzunehmen ist), oder dass die Adressen sich nicht mehr gut verkaufen. Schade. Spamschlucker-Adressen-nichts-mehr-wert-sein.
(0) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 227
26.11.2007
Kaum Entwicklung in den letzten zwei Wochen, allerdings trudelt seit Anfang/Mitte November schon der erste Weihnachtsbaum- und Geschenkspam ein. Wir dürfen gespannt sein, ob die Kurven sich im Zuge des vorweihnachtlichen Marketings steil nach oben entwickeln.
(1) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 227
19.11.2007
Mitte November befindet man sich noch in der ausklingenden Herbstdepression und noch nicht im vorweihnachtlichen Einkaufswahn, deshalb ist die Auftragslage für Spammer insgesamt gespannt - und auch für uns gibt damit es nichts Interessantes in der Kurve zu sehen (außer der Tatsache, dass bis Jahresende sicher keine 500.000 Spam-Mails angekommen sein werden, wie ursprünglich geplant).
(0) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 172
05.11.2007
Die üblichen Schwankungen; beachtenswert ist wieder einmal, dass völlig untypische Ausbrüche zu beobachten sind (orangene Kurve: 70% Anstieg), die sicher nicht nur mit dem Schnupfen der Spammer erklärbar sind. Ganz sicher spielen auch eine Rolle automatische Aktualisierungen von Spammerlisten (d.h.: Aussortierung alter Adressen, Ergänzung von neuen) und die momentane Verfügbarkeit der Zombie-Netzwerke, worauf unser Leser Chris hingewiesen hat.
(5) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 167
29.10.2007
Die Kinder der Spammer sind von ihrem Schnupfen genesen, somit geht die Kurve wieder nach oben.
In der hauptgespammten Mailbox von befinden sich nun insgesamt knapp 15.000 Spam-Mails. Das ist deutlich weniger als erwartet, aber als absolute Zahl gesehen immer noch eine Menge. Man beachte aber, dass es mit serverseitigen Spamschutzeinstellungen, die ich ja alle deaktiviert habe, wahrscheinlich deutlich weniger wären.
Auf die Adresse, mit der ich den Suchmaschinen-Eintragsdienst bemüht habe, kamen nur noch ein paar Werbemails von den Suchmaschinenbetreibern und einige Bestätigungen, dass die Bewerbung des Spamschluckers angenommen worden sei.
(3) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 135
22.10.2007
Der Anblick unserer Kurve ist nicht nur eine Beschreibung des Spamaufkommens, sondern zugleich ein Blick in die Psyche der Spammer. Denn ihnen geht es wie uns: Manchmal haben sie eine Woche lang keine Aufträge, sind depressiv oder müssen den Gartenzaun renovieren. Solche Schwankungen führen zu verminderter Produktivität, gerade im Herbst, wo die Kinder gerne mal schweren Schnupfen haben und den Familienbetrieb lahm legen. Offensichtlich war letzte Woche so eine Woche, deshalb wünsche ich allen Spammern und ihren Familien gute Besserung.
(4) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 202
16.10.2007
Erstaunliche Zuwächse, ich erhalte inzwischen auf die zwei Hauptadressen 150 Spam-Mails pro Tag, das ist gar nicht so wenig. Woran das aber liegen mag, weiß wahrscheinlich nicht einmal Gott. Wenn immerhin der Trend sich so fortsetzt, komme ich dieses Jahr tatsächlich auf 500.000 Mails ...
(0) Kommentare • Permalink •
Ähnliche Beiträge in Statistik; 196