Der Spamschlucker

Ein Mann.
Eine Mailbox.
Eine Herausforderung.

Spam-Statistik (Stand: 30.10.2014, 22:30 Uhr)

  letzte 24 Stunden 2014 seit 01/2007
stephan@spamschlucker.org 92 21.335 349.827
bm@schweinischer-bote.de 77 38.632 458.345
schlucks@gmx.net 13 3.244 103.100

Bemerkenswert

Bei meinem Experiment, in dem ich versuche, möglichst viel Spam zu bekommen, treffe ich bisweilen auf interessante Phänomene. Die werden alle hier festgehalten..

14 May 2007

Gefühlter Spam: Sind 200 Spam-Mails pro Woche wenig?

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In den letzten Wochen pendelt sich das Spamaufkommen für .(JavaScript must be enabled to view this email address) auf etwa 200 Mails ein. Mir kam ja schon die Vermutung, dass man aus irgendwelchen namenlosen Gründen vielleicht gar nicht viel mehr Spam bekommt, sich aber 200-300 Spam-Mails pro Woche anfühlen wie 2000.

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13 Apr 2007

Die Double-Opt-In-Lügestrategie

Bemerkenswert; (1937) 0 KommentarePermalink

Gestern erreichte mich eine E-Mail von “www. spar-richtig.de - Die Seite für schlaue Verbraucher” (.(JavaScript must be enabled to view this email address)).

Von:  .(JavaScript must be enabled to view this email address)
Betreff: Ihre Emailadresse “[Mailadresse]” - Anfrage und Opt-In-Verfahren
Datum: 12. April 2007 23:53:37 MESZ

Sehr geehrter Inhaber der Mailadresse “[Mailadresse]”

Wir haben die oben angegebene Mailadresse mit dem Hinweis übernommen, das der Inhaber Werbemails zugestimmt hat. Wie uns unsere langjährige Erfahrung jedoch zeigt, ist dieses nicht immer richtig und wir führen daher nach der Übermittlung der Adressdaten noch einmal ein eigenes, sogenanntes “Double-Opt-In”-Verfahren durch. Als Dankeschön für das Lesen dieser Mail haben wir Ihnen zwei aktuelle Rabattaktionen der letzten Sparbrief-Ausgabe beigefügt.

 

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10 Apr 2007

Anderes Spam-Sammel-Projekt: Bigemail.de

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Klaus Seeliger hat auf bigemail.de vier sichtbare und eine unsichtbare, bei jedem Laden neu generierte E-Mail-Adressen auf einer Webseite aufgelistet. Dies ist das Futter für die Harvest-Bots, er trägt sich in keinerlei einschlägige Sites ein. Ab Juni wird er entsprechende Statistiken veröffentlichen.

Sehr interessant, gilt es weiterzuverfolgen (zumal wir ja derletzt auch nachweisbar geharvestet wurden).

Viel Erfolg, Klaus!

03 Apr 2007

Differenzierter Betreff in Spam-Mails

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imageBraucht Spam möglichst differenzierte Angaben im Betreff? Ein Blick in meine Spam-Ordner legt nahe: Nein.

To manfred be char (Aktienspam)
Miss you (für Potenzpillen)
GOOD NEWS TO YOU (unklar, wahrscheinlich Nigeria-Spam)
Crazy stuff (für Potenzpillen)
world (Aktienspam)
usw.

Letztendlich haben höchstens 5% aller Spam-Mails ein Subject (Betreff), das thematisch mit dem Inhalt der Mail zu tun hat. Eher 1%.

Deshalb war ich erfreut, als ich heute eine - offensichtlich gespammte - Mail mit folgendem Betreff bekam:

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20 Mar 2007

Spam im Wandel: Vom Warenspam zum Informationsspam

Bemerkenswert; Top-10; (3221) 2 KommentarePermalink

Wir alle kennen den Börsenspam der letzten Wochen(wir berichteten hier und hier. Hieran zeigt sich Spam in neuen Ausprägungen: Es wird nicht mehr der Verkauf von Waren angestrebt, sondern die Manipulation unserer Köpfe - Informationsspam.

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13 Mar 2007

Börsenspam verkehrt die Welt: Gelogenes wird wahr.

Bemerkenswert; (2768) 6 KommentarePermalink

imageIm Beitrag “Wie man vom Börsenspam profitieren kann” habe ich beschrieben, wie drittklassige Aktien per Spam beworben werden. Die Kurse steigen darauf für kurze Zeit um mehrere hundert Prozent, um wieder ins Nichts zu fallen.

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10 Mar 2007

Dr. Gisela Blecher-Stratmann vs. Dr. K. Braun - eine Stilanalyse

Bemerkenswert; (4868) 0 KommentarePermalink
imageDas Duell der Spam-Superhelden: Nachdem die erste Runde des Börsenspams (Artstor, Adori, Popnet) von einer fiktiven Chartexpertin namens Dr. Gisela Blecher-Stratmann unterzeichnet war (wir berichteten), ist heute mittag bei mir eine Mail von einem gewissen Dr. K. Braun eingetrudelt, der die Aktie des insolventen (!) Unternehmens CBB Holding AG anpreist.


Die Mail von Dr. K. Braun ist denen von Dr. Gisela Blecher-Stratmann sehr ähnlich, auf den ersten Blick meint man fast, dass Dr. K. Braun zum Team von Gisela Blecher-Stratmann gehört. Doch er hat schwere Fehler gemacht, die ich als ausgebildeter Germanist im Folgenden herausstellen werde und somit beweisen werde, dass Dr. K. Braun nur ein gottverdammter Trittbrettfahrer ist und die Ideen von Gisela Blecher-Stratmann einfach imitiert, jedoch nichts mit Gisela Blecher-Stratmann zu tun hat.

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23 Feb 2007

Börsenspammer kommentieren unterstützend Blog-Beiträge

Bemerkenswert; (1687) 3 KommentarePermalink

Die Börsenspammer (wir berichteten) sind echt smart-hippe Jungs und versuchen, den Kauf ihrer bespammten Aktien durch Kommentare in Weblogs anzutreiben. Dabei werden die Beiträge kommentiert, in denen erwähnt wird, dass man aus dem Aktienspam Gewinn ziehen könnte:

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21 Feb 2007

Wie man vom Börsenspam profitieren kann (Update)

Bemerkenswert; Top-10; (3785) 0 KommentarePermalink

imageUpdate: Schöne Übersicht über die Entwicklung der Kurse nach den Spamwellen bei egghat’s blog.


In letzter Zeit häuft sich Börsenspam (auch: Aktienspam). Ob er sich häuft, weiß man nicht so genau, er kommt hier Mitteleuropa auf jeden Fall besser durch die Spamfilter durch - weil er eben in deutscher Sprache verfasst ist. Ich habe in den letzten 2 Wochen (an 4 verschiedene Mail-Adressen) rund 20 solcher Mails bekommen; einige werden sicher im Spamfilter hängen geblieben sein.

Herkunft

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14 Feb 2007

‘SPAM ist eine erfolgreiche und vom Nutzer akzeptierte Form der Werbung’

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Einen lesenswerten Übersichtsartikel zum Thema E-Mail-Spam hat Dr. Web unter E-Mail Spam-Report 2007 verfasst. Hier finden sich interessante Aussagen zur Frage: Wieso ist der Kampf gegen Spam so zahnlos?

Zum einen ist Spam ein gutes Geschäft und das nicht nur für den Versender, der nur marginale Response-Raten braucht, um erfolgreich zu sein. Das ist eben alles nur eine Frage der Masse. Aber es gibt eben auch andere Gewinner, wie die Anti-Spam-Industrie. Spam-Filter müssen laufend neu entwickelt, programmiert und konfiguriert werden. Das schafft Arbeitsplätze vom Programmierer bis zum Systemadministrator. Aber auch die Hoster, Service-Provider oder DSL-Anbieter freuen sich, schafft der Bedarf nach mehr Kapazitäten für Spam-Ordner und der zunehmende Datentraffic doch auch Nachfrage. Und so hält sich der Druck aus diesen Wirtschaftsbereichen auf eine Einigung der “Allianz gegen Spam” verständlicherweise auch in Grenzen. Eine Lobby der User wiederum existiert nicht.

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