Top-10
Die (ungefähr) zehn besten Spamschlucker-Beiträge, werden regelmäßig gewechselt.
2251 Mails KW 10/2010 - Kommentarspam wird individueller
Man beachte den Anstieg der .(JavaScript must be enabled to view this email address) um >100% in den letzten beiden Wochen. Woher kommen solche Anstiege?
Außerdem habe ich gerade eine Hand voller Kommentare freigeschaltet. Kommentarspam ist ja ein alter Hut: Personen, die ihre Site (oder gezielt eine Unterseite) promoten wollen, hinterlassen in Blogs Kommentare zum Thema der Zielseite. Damit wollen sie einerseits den Suchmaschinen vorgaukeln, dass viele Seiten auf ihre eigene Seite linken, andererseits auch den ein oder anderen menschlichen Klick generieren. Das nennt man “Kommentarspam”. Man unterscheidet automatisierten und manuellen Kommentarspam.
1654 neue Mails KW 40/2009 - Wie man Spammer wird und wie viel man verdienen kann
Dmitry Samosseiko, Mitarbeiter beim Anitmalware-Hersteller Sophos, hat einen Artikel über das rusissche Spammer-Affiliate-Netzwerk “Partnerka” (pdf) veröffentlicht, der sich gewaschen hat.
Demnach sorgen mehrere Tausend Mitglieder der “Partnerka”, die sich selbst “Webmaster” nennen, gegen Bezahlung dafür, dass Leute in die Online-Stores ihrer Partner gelangen - über Spam in Suchmaschinen, Mails oder auf Websites. Die Stores verkaufen Uhrenimitate, gefälschte Antivirensoftware, gefälschte Pharmaprodukte usw.
Spamschlucker-Jahresabschluss 2008: E-Mail-Spam außer Kontrolle
Im Jahr 2008 wollte ich 200.000 Spam-Mails bekommen, das ist mir nicht gelungen. Trotz sehr starker Ausschläge ist das Spamaufkommen seit Frühjahr 2008 im Durchschnitt konstant geblieben.
Die wesentliche Erkenntnis des Jahres 2008 für mich ist diese, dass der E-Mail-Spam außer Kontrolle geraten ist. Der Kontrollverlust gilt für Spammer, Auftraggeber und Kontrollinstanzen (und natürlich vor allem für die Gespammten).
Das Jahr 2008 hat für unser Spam-Experiment darüber hinaus einige interessante Erkenntnisse gebracht, die die These des Kontrollverlusts teilweise stützen:
1. Die Aktivierung automatischer Abwesenheitsmeldungen (auf JEDE eintreffende Spam-Mail!) hatte keine langfristigen Auswirkungen.
2. Globale Erfolge der Spamverfolger (Herbal King, McColo-Server) minimieren den Spamschlucker-Spam nicht nennenswert.
3. Die Zeichenfolge “spam” vor dem “@” ist nach wie vor ein sicheres Mittel, um wenig Spam zu bekommen.
4. Die Freemail-Anbieter in unserem Freemail-Experiment halten sich weiterhin wacker (was man durchaus auch von ihnen erwarten können sollte).
Wenn von 10 Millionen Gespammten einer kauft, lohnt es sich
Ein US-amerikanisches Forscherteam hat das Botnetz “Storm” infiltriert und in 26 Tagen knapp 350 Millionen Spam-Mails kontrolliert (Versand, Klickrate, Kaufaktionen). Dazu haben sie u.a. eine Website der “Canadian Pharmacy” nachgebaut. Die Ergebnisse sind höchst interessant: Auf 40.000 versendete Spam-Mails kommt ein Klick, auf 10 Millionen versendete Spam-Mails ein Kauf - und es lohnt sich trotzdem:
Boost up the Spam II - mit automatischer Abwesenheitsmeldung
“Horst” hat mich in einem Kommentar zu “Automatisierte Empfangsbestätigung” darauf hingewiesen, dass ich das Spamaufkommen sicher erhöhen könnte, indem ich eine Abwesenheitsnotiz einrichte, die auf jede Mail automatisch antwortet. Eine spitze Idee, die ich natürlich für die drei Hauptadressen sofort umgesetzt habe:
“Canadian Pharmacy” im Spamschlucker-Test
Die Kanadische Pharmamafia versucht seit kurzer Zeit, im europäischen Raum Fuß zu fassen - als “European Pharmacy”. Die Spamschlucker-Redaktion testet den Online-Shop auf Herz und Nieren.
Der Shop bedient sich in der deutschen Version automatisch generierter Übersetzungen. So wird aus den Versandbedingungen (“shipping policy”) schon mal die “Schifffahrtspolitik”. Solche sprachlichen Probleme sind häufig dafür verantwortlich, dass potenzielle Kunden den Kaufvorgang nicht erfolgreich abschließen. Hat der Spamschlucker es geschafft?
Das ultimative Spam-Lied
Lennart von der Band Tonträger hat in einem Kommentar auf ein hübsches a-capella-Spam-Lied hingewiesen, aufgenommen im Auto mit teilweise sehr erfreulichen Textpassagen:
Spamschlucker-Entwicklung in der Übersicht (bis Mitte 2008)
Bei den ganzen Spamschlucker-Kurven wird man ja ganz blöd im Kopf. Deshalb hier eine kleine Zusammenfassung, in der nur 4 Zeitpunkte festgehalten sind: KW 1/2007, KW 26/2007, KW 1/2008 und KW 22/2008 (Klick aufs Bild zum Vergrößern).
Hier sieht man deutlich:
Prognose: Wie viel Spam bekomme ich Ende 2008/ Ende 2021?
Relativ unkompliziert lässt sich mit Excel eine Prognose der weiteren Spam-Entwicklung erstellen. Laut dieser Prognose werde ich im Dezember 2008 mehr als 8000 Spam-Mails pro Woche bekommen. Am Ende des Spamschlucker-Experiments (31.12.2021) werden es knapp 300.000 Mails pro Woche sein - das entspricht 1.800 Spam-Mails stündlich (!).
Erkennen Sie den ebay-Spam?
Gefälschte E-Mails, die angeblich von ebay, der Sparkasse oder paypal kommen, sind in der Regel leicht als gefälscht zu erkennen. Heute ist mir aber ein wirklich gut gelungener ebay-Spam untergekommen. Erkennen Sie die Spam-Mail auf Anhieb?